Glawischnig bittet Grüne "um Geschlossenheit" und 100 Tage Schonfrist
Sie verstehe alle, die nicht glücklich darüber sind, dass man mit Voggenhuber keine gemeinsame Basis gefunden habe, so die Chefin der Grünen. Gleichzeitig ersuchte sie alle, die Debatte zu beenden.

Foto © APAEva Glawischnig erwartet von ihrer Partei Einigkeit
Nach den parteiinternen Streitigkeiten um die Erstellung der Kandidatenliste für die EU-Wahl und die Nichtnominierung des früheren Europasprechers Johannes Voggenhuber hat die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig am Dienstagabend ihre Partei "um Geschlossenheit" gebeten. Im Fernseh-"Report" richtete sie an alle, die mit der Entscheidung nicht zufrieden sind, die Bitte, "den Blick nach vorne zu richten.
Keine gemeinsame Basis. Sie verstehe alle, die nicht glücklich darüber sind, dass man mit Voggenhuber keine gemeinsame Basis gefunden habe, sagte Glawischnig. Gleichzeitig ersuchte sie alle, die Debatte zu beenden. "Entscheidung ist Entscheidung." Man müsse sich jetzt auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Kärnten und Salzburg sowie auf die EU-Wahl und auf die Bewältigung der Wirtschaftskrise konzentrieren und nicht auf parteiinternen Diskussionen.
100 Tage Schonfrist. Die Entscheidung des Bundeskongresses könne sie nicht mehr aufmachen, bekräftigte die neue Parteichefin. Für die Bewertung ihrer eigenen Person ersuchte die vor zwei Wochen zur Bundessprecherin gewählt Glawischnig, ihr "100 Tage oder etwas länger" zuzugestehen.
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Abgeblitzt
Der Erweiterte Bundesvorstand erteilte dem Wunsch Voggenhubers, doch für die EU-Wahl zu kandidieren, am Freitag recht knapp mit 17 zu 12 Stimmen eine Absage.














