Grüne wollen Ausweitung der "Neuen Mittelschule"
Die Grünen haben am Dienstag die Forderung nach einer Ausweitung des Projekts "Neue Mittelschule" auf die AHS-Unterstufe erneuert. Der Grüne Bildungssprecher Harald Walser verlangte vom Vorarlberger Schul-Landesrat Siegi Stemer gleichzeitig Klarheit über das Ziel der Schulversuche. "Geht es um die Aufrechterhaltung des differenzierten Schulsystems oder um die gemeinsame Schule?", fragte Walser.
Das Kernproblem des österreichischen Schulsystems sei die frühe Trennung der Kinder, stellte Walser fest. Eine solche dürfe es künftig nicht mehr geben. Der Grüne Bildungssprecher sah durch die Schulversuche sehr positive Auswirkungen auf die zahlreich teilnehmenden Hauptschulen in Vorarlberg, "sie sind aber kein Schritt in Richtung gemeinsame Schule", so Walser.
In diesem Punkt müsse Stemer Farbe bekennen. "Ist er für oder gegen eine gemeinsame Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen? Wenn er dafür ist, soll er Sorge tragen, dass sich auch die AHS-Unterstufe beteiligt", sagte Walser. Vorarlberg habe die besten Voraussetzungen in Österreich, Modellregion zu sein. Stemer könne nicht gleichzeitig den konservativen Kräften in Vorarlberg gerecht werden und jenseits des Arlberg Reformer sein.












