Mitchell am kommenden Mittwoch in Israel
Der neue US-Sondergesandte für den Nahen Osten, George Mitchell, wird schon am Mittwoch in Israel erwartet. Er wolle sich dort um eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses zwischen Israelis und Palästinensern bemühen, verlautete aus Regierungskreisen in Jerusalem. Geplant seien unter anderem Gespräche mit dem israelischen Ministerpräsidenten Olmert und dem palästinensischen Präsidenten Abbas.
Der frühere demokratische Senator Mitchell vermittelte im Auftrag des früheren US-Präsidenten Bill Clinton im Nordirland-Konflikt und leitete Anfang dieses Jahrzehnts eine internationale Kommission zur Analyse der Gewalt im Nahen Osten. In deren im Frühjahr 2001 vorgelegten Bericht wurde ein Stopp der jüdischen Siedlungen im Westjordanland und ein entschlossenes Vorgehen der Palästinenser gegen Terrorismus gefordert.
Indes schaltet sich auch die EU weiter in den Nahost-Konflikt ein. Die Außenminister der Union wollen bei einem Treffen mit ihren Amtskollegen aus Ägypten, Jordanien und der Türkei sowie dem palästinensischen Außenminister al-Malki am Sonntag in Brüssel die Bereitschaft der 27 EU-Staaten bekräftigen, zu einer Stabilisierung der Lage im Gazastreifen beizutragen.













