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    Zuletzt aktualisiert: 23.01.2009 um 12:58 UhrKommentare

    Kongolesischer Tutsi-General Nkunda festgenommen

    Der kongolesische Rebellen-General Laurent Nkunda ist nach Angaben eines Militärsprechers in Ruanda festgenommen worden, berichtete die BBC. Nkunda werde derzeit in Ruanda festgehalten, es wird aber erwartet, dass er bald den kongolesischen Behörden überstellt wird. Der kongolesische Informationsminister Omalanga bezeichnete die Festnahme Nkundas als "gut für Frieden und Sicherheit in der Region".

    Unklarheit herrschte zunächst über die Hintergründe der Verhaftung. Beobachter vermuten, dass sowohl Nkundas ehemaliger Verbündeter Ruanda als auch seine eigenen Kommandanten zunehmend verärgert über den Führer der Tutsi-Rebellen im Ostkongo waren. Demnach galt er als autoritär und größenwahnsinnig. Außerdem wurde er verdächtigt, Geld aus den Kassen der Rebellen unterschlagen zu haben. Der General habe versucht, sich mit drei schwer bewaffneten Kampfeinheiten seiner Verhaftung durch kongolesische und ruandesische Truppen im Ostkongo zu entziehen.

    Nkundas Festnahme folgte nur wenige Tage vor der am Sonntag beginnenden neuen Gesprächsrunde über eine politische Lösung des Konflikts im Ostkongo. In der kenianischen Hauptstadt Nairobi kommen von Sonntag an unter Vorsitz des UN-Sonderbotschafters Olusegun Obasanjo Vertreter der kongolesischen Regierung und Nkundas Rebellenorganisation zusammen. Außerdem beginnt am Montag ein Kriegsverbrecherprozess des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag gegen Kongos Ex-Milizenchef Thomas Lubanga.

    Der 41-jährige Tutsi-General Nkunda ist der Führer der CNDP, der größten von zahlreichen kongolesischen Rebellengruppen, und hatte mit seinen Kämpfern im vergangenen August eine neue Offensive begonnen. In der ostkongolesischen Konfliktregion Nord Kivu flohen rund 250.000 Menschen vor den Kämpfen. Anfang des Jahres kam es innerhalb der CNDP zum Machtkampf. Mehrere hohe Offiziere der Rebellenarmee schlossen sich mit ihren Anhängern der Regierungsarmee an.

    Quelle: APA

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