Vertrauen in Burgstaller vor Wahl stabil
Eineinhalb Monate vor der Landtagswahl genießt die Salzburger Landeshauptfrau Burgstaller (SPÖ) in der Bevölkerung ein stabiles Maß an Vertrauen. Ihr Stellvertreter Haslauer (ÖVP) und FPÖ-Spitzenkandidat Karl Schnell haben seit 2004 allerdings zugelegt, wobei letzterer trotzdem Schlusslicht bleibt. Er liegt im APA/OGB-Vertrauensindex ebenso wie BZÖ-Obmann Markus Fauland im negativen Bereich.
An erster Stelle liegt Burgstaller mit einem Vertrauenswert von 57 Prozent (plus sieben Punkte im Vergleich zu Februar 2004 vor der letzten Landtagswahl) gefolgt von Haslauer mit 47 Prozent und einem bemerkenswerten Plus von 40 Prozentpunkten. Diese Steigerung erklärt sich mit der Unbekanntheit des Quereinsteigers Haslauer 2004.
Die ebenfalls ungewöhnlich hohe Steigerung von Schnell von minus 47 Prozent auf minus 17 erkläre sich laut OGM-Chef Wolfgang Bachmayer mit dessen "deutlich sichtbaren Strategiewechsel vom Radikaloppositionellen hin zu Regierungsfähigkeit und der Öffnung von Burgstaller zur FPÖ".
Auffallend ist weiters, dass die Landespolitiker trotz Wahlkampf, der normalerweise für sinkende Zustimmung sorgt, fast durch die Bank recht positiv beurteilt werden, "das vielzitierte Salzburger Klima dürfte kein leeres Sprichwort sein", so Bachmayer. Von einem echten Wahlkampf könne man daher in Salzburg kaum reden, die sonst üblichen Kontroversen, Anschuldigungen und Untergriffe seien bis jetzt ausgeblieben, "was letztlich der Amtsinhaberin nutzt. Von Unzufriedenheit und Wechselstimmung ist in der Bevölkerung nichts zu merken." In der Vertrauensskala liegen hinter Burgstaller und Haslauer die Landesräte Doraja Eberle (ÖVP), Sepp Eisl (ÖVP) und David Brenner (SPÖ).












