Prammer stoppt Parlamentsumbau
Mit dem Umbau des dringend renovierungsbedürftigen Plenarsaals im Parlament wird es fürs Erste nichts.

Foto © APA
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S) wird heute in der
Präsidialkonferenz kundtun, dass das Projekt vorerst gestoppt wird.
Die Parlamentschefin begründet diese Entscheidung in einer Aussendung
mit der schwierigen Wirtschaftssituation. An der grundsätzlichen
Notwendigkeit der Baumaßnahmen habe sich nichts geändert.
Wirtschaftliche Entwicklung.
Es soll jetzt die weitere wirtschaftliche Entwicklung abgewartet
werden, so Prammer, um dann das Projekt zum bestmöglichen Zeitpunkt
neu zu starten. Die notwendigen Instandhaltungen am Parlamentsgebäude
würden hingegen fortgesetzt.
Intensivphase.
Im Bau ist der neue Plenarsaal ohnehin noch nicht. Es sollten
allerdings in nächster Zeit die Vorbereitungen für die Umbauten in
die Intensivphase gehen. Dies wurde nun fürs Erste sistiert. Prammer
will abwarten, wie sich die Wirtschaftslage in den kommenden Monaten
weiterentwickelt. Bei einem positiven Trend könnte es theoretisch
dann auch beim ursprünglich ins Auge gefassten Baubeginn Mitte 2010
bleiben.
Features
Fakten
Die Vorbereitungsarbeiten für Umbau und Modernisierung des Sitzungssaales begannen bereits 2001, im Jahr darauf wurde der einstimmige Grundsatzbeschluss gefasst. Aus einem Wettbewerb ging der Entwurf des Linzer Architekturbüros Heidl im vergangenen Sommer als Siegerprojekt hervor. Die Kosten für die Renovierungsmaßnahmen wurden mit 17 Millionen Euro veranschlagt.
Foto

Der Plenarsaal im ParlamentFoto © AP












