Busek fordert Unis zum Streiken auf
Früherer Wissenschaftsminister kritisiert, dass der Bundeszuschuss pro Studienplatz seit 1995 nicht erhöht worden sei.

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Der frühere Wissenschaftsminister Erhard Busek (ÖVP) fordert die Universitäten angesichts der bevorstehenden Budgetverhandlungen zum Streiken auf. Nur auf den Geldmangel
hinzuweisen sei zu wenig.
"Damit die es verstehen". "Die Unis sollen zum Streiken aufrufen", fordert Busek im "Standard" (Donnerstag-Ausgabe) ein Signal, "damit diese Art von Regierung es auch versteht". Er kritisiert, dass der Bundeszuschuss pro Studienplatz seit 1995 nicht erhöht worden sei. Unter Berücksichtigung der Inflationsrate müssten die Unis daher 30
Prozent mehr bekommen, so Busek.
"Wäre Skandal". Kritik an sich abzeichnenden Engpässen in der staatlichen Forschungsförderung kommt indessen auch von Infineon-Technikvorstand Reinhard Petschacher. "Der Text des Regierungsprogramms steht in starker Diskrepanz zu den Zahlen. Wenn das Forschungsbudget so kommt, wäre das ein Skandal und eine Katastrophe mit massiven Folgen für die Forschung in Österreich, die sich zuletzt ausgezeichnet entwickelt
hat", so Petschacher in der "Wiener Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe).












