Pakistanischer Al Kaida-Chef offenbar getötet
Der Chef des Terrornetzwerks Al Kaida in Pakistan ist offenbar bei einem US-Raketenangriff getötet worden. Wie am Donnerstag aus US-Geheimdienstkreisen verlautete, starben Osama al Kini und seine rechte Hand Sheikh Ahmed Salim Swedan "in der vergangenen Woche". Laut "Washington Post" kamen die Männer am Neujahrstag bei einem Angriff einer US-Drohne im Nordwesten Pakistans ums Leben.
Die "Washington Post" berichtete, dass Kini und Swedan bei einem Raketenangriff einer unbemannten Drohne des US-Geheimdienstes CIA in der Region Karikot der Unruheprovinz Süd-Waziristan getötet worden seien. Der Angriff habe einer Ausbildungsstätte der radikalislamischen Taliban gegolten, schrieb das Blatt unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise. Pakistanische Behörden hatten am Neujahrstag einen US-Raktenangriff im Grenzgebiet zu Afghanistan öffentlich gemacht, bei dem fünf mutmaßliche Taliban-Kämpfer ums Leben gekommen seien.
Die USA verdächtigten Kini und Swedan, in die Bombenanschläge auf US-Botschaften in Ostafrika im Jahr 1998 verwickelt gewesen zu sein. Außerdem soll Kini Hintermann des Anschlags auf das Marriott-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gewesen sein, bei dem im vergangenen September 60 Menschen ums Leben gekommen waren. Beide Männer stammen nach Angaben des US-Außenministeriums aus Kenia.












