Chef der polnischen Exilregierung zum dritten Mal beerdigt
Sikorski wurde nach der Exhumierung in Krakau zum dritten Mal beigesetzt. Sikorskis Leichnam war zunächst in Newark in Großbritannien beerdigt und 1993 nach Polen überführt worden.

Foto © ReutersSikorski wurde bereits zum dritten Mal beigesetzt
In Polen sind zum dritten Mal die sterblichen
Überreste des Chefs der Kriegs-Exilregierung, Wladyslaw Sikorski,
beigesetzt worden. Soldaten begleiteten den Sarg am Mittwoch in die
Krypta der Kathedrale des Königsschlosses Wawel in Krakau, wo mit
militärischen Ehren Abschied von Sikorski genommen wurde. Krakaus
Erzbischof Stanislaw Dziwisz las eine Messe.
Todesumstände klären.
Sikorskis Überreste waren am Dienstag exhumiert und
gerichtsmedizinisch untersucht worden, um die Todesumstände zu
klären. Mit den Ergebnissen der Untersuchung wird in einem Monat
gerechnet.
Flugzeugabsturz.
Sikorski hatte während des Kriegs in London die polnische
Exil-Regierung geführt. Er starb im Juli 1943 bei einem
Flugzeugabsturz vor Gibraltar. Der Pilot der Royal-Air-Force-Maschine
sagte später als einziger Überlebender aus, dass die Flughebel
blockiert gewesen seien. Seitdem gibt es Spekulationen, dass Moskau
hinter dem Absturz steckte. Sikorskis Leichnam war zunächst in Newark
in Großbritannien beerdigt und 1993 nach Polen überführt worden.
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Chefs der Kriegs-Exilregierung, Wladyslaw SikorskiFoto © APA












