Bundesheer-Grenzeinsatz wird um ein Jahr verlängert
Bis zu 1.500 Soldaten werden bis längstens 31. Dezember 2009 im östlichen Grenzraum bleiben.

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Der Assistenzeinsatz des Bundesheeres in
Niederösterreich und im Burgenland wird um ein weiteres Jahr
verlängert. Bis zu 1.500 Soldaten werden bis längstens 31. Dezember
2009 im östlichen Grenzraum bleiben. Innenministerin Maria Fekter (V)
und Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) bringen im Ministerrat
heute, Mittwoch, einen entsprechenden Ministerratsvortrag ein, erfuhr
die APA im Vorfeld.
"Wirkungsprüfung".
Bis Sommer 2009 soll eine von Innen- und Verteidigungsministerium
unter Einbindung der Bundesländer Burgenland und Niederösterreich
durchgeführte "Wirkungsprüfung" Aufschlüsse darüber geben, wie es
danach weiter gehen soll. Ursprünglich war geplant, den
Assistenzeinsatz mit dem Fall der Schengengrenze zu den östlichen
Nachbarn Ende 2008 einzustellen, nach der Eröffnung von Neuwahlen
kündigte die rot-schwarze Regierung allerdings eine Verlängerung an.
610 Meldungen.
Vom Dezember 2007 bis zum Oktober 2008 wurden laut
Verteidigungsministerium 610 Meldungen an die Exekutive abgegeben,
wovon 424 Amtshandlungen zur Folge hatten. Die meisten Meldungen
betreffen Sachverhalte rund um Schlepperei, illegale Einwanderung,
strafbare Handlungen (z.B. Einbrüche) sowie Maßnahmen und Erste Hilfe
bei Unfällen.
Unterstützung der Exekutive.
Fekter und Darabos verteidigten gegenüber der APA den seit der
Erweiterung des Schengenraumes nicht unumstrittenen Assistenzeinsatz.
Darabos verweist darauf, dass durch Meldungen von Soldaten im
vergangenen Jahr zahlreiche strafbare Handlungen gemeldet und die
Exekutive vielfach unterstützt werden konnte. Darüber hinaus seien
Soldaten oftmals nach Unfällen als erste zur Stelle und leisteten
Erste Hilfe. "Die Bilanz des Einsatzes ist positiv und die
Zusammenarbeit mit der Exekutive funktioniert hervorragend", so
Darabos.
"Mehrwert für die Sicherheit".
Fekter bezeichnete die Schengenerweiterung als Erfolg, "auch wenn
von manchen Seiten immer wieder versucht wird, damit Verunsicherung
zu betreiben". Man habe sich "sehr gezielt und sehr umsichtig" auf
die Schengenerweiterung vorbereitet und von der direkten
Grenzbalkenkontrolle auf eine breite Grenzraumkontrolle umgestellt.
Die Zusammenarbeit mit dem Bundesheer bringe "einen Mehrwert für die
Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung", so Fekter.
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Seit dem Fall der Schengen-
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