Obama fordert von Bush rasche Hilfen für US-Autobauer
Bush habe sich bei dem Treffen im Weißen Haus offen für Hilfen sowie ein umfassendes Konjunkturprogramm gezeigt. Obama wird nicht am Weltfinanzgipfel teilnehmen.

Foto © ReutersPräsident Bush und seine Frau Lara luden Barack und Michelle Obama ins Weiße Haus ein
Barack Obama hat vom scheidenden
US-Präsidenten George W. Bush einem Bericht zufolge rasche Hilfen für
die kriselnden US-Autohersteller gefordert. Bei einem Treffen im
Weißen Haus am Montag habe sich Bush grundsätzlich offen für Hilfen
sowie ein umfassendes Konjunkturprogramm gezeigt, berichtete die "New
York Times" am Montag. Im Gegenzug habe Bush von Obama und den
Demokraten im Kongress gefordert, ihren Widerstand gegen ein
Freihandelsabkommen mit Kolumbien aufzugeben.
Obama nicht bei G-20-Gipfel.
Der designierte US-Präsident Barack Obama wird
nicht am Weltfinanzgipfel teilnehmen, der am kommenden Samstag in
Washington stattfindet. Obamas Sprecher Robin Gibbs trat am Montag
Spekulationen entgegen, Obama könne das Treffen der 20 wichtigsten
Industrie- und Schwellenländer (G-20) dazu nutzen, Kontakt mit seinen
künftigen Verhandlungspartnern aufzunehmen.
"Gibt nur einen Präsidenten".
Dem Protokoll entsprechend werde Obama dem Treffen fernbleiben,
lediglich einige seiner Berater könnten sich dort einfinden. "Ein
Satz, den sie bis zum 20. Jänner noch sehr oft hören werden: Es gibt
immer nur einen Präsidenten", sagte Gibbs während des Rückflugs von
Obama nach Chicago.












