Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
24. Mai 2013 03:45 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Vier Tote bei FARC-Angriff in Kolumbien Schulreife soll mehr von Deutschkenntnissen abhängen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Vier Tote bei FARC-Angriff in Kolumbien Schulreife soll mehr von Deutschkenntnissen abhängen
Zuletzt aktualisiert: 05.11.2008 um 15:03 UhrKommentare

Obama weckt weltweit Hoffnungen - nur Moskau bleibt kühl

Ruslands Präsident Dmitri Medwedew hofft auf Verbesserung der Beziehungen. In Berlin und London spricht man von einem "historischen Sieg". Im Nahen Osten hoffen die Leute auf Friedensverhandlungen.

Angela Merkel gratuliert Obama.

Foto © APAngela Merkel gratuliert Obama.

Die Wahl von Barack Obama zum neuen Präsidenten der USA hat weltweit die Hoffnung auf einen Neuanfang in den internationalen Beziehungen geweckt. Von Berlin, London und Paris über Nahost bis nach China wurde Obama als Hoffnungsträger bezeichnet, der Konflikte und Krisen anders als sein Vorgänger George W. Bush partnerschaftlich lösen werde. Einzig Moskau reagierte kühl: Der russische Präsident Dmitri Medwedew sprach die Erwartung auf eine Verbesserung der erheblich belasteten beiderseitigen Beziehungen aus, gratulierte Obama aber nicht zu seinem Wahlsieg.

Moskau hofft auf bessere Beziehungen. In seiner ersten Rede zur Lage der Nation sagte Medwedew, er hoffe, dass sich Obamas Regierung "für vollwertige Beziehungen mit Russland entscheidet". Zugleich kündigte er als Reaktion auf in Polen und Tschechien geplante Stellungen einer geplanten US-Raketenabwehr die Aufstellung von Kurzstreckenraketen in der Exklave Kaliningrad (Königsberg) an.

Merkel gratuliert. Ganz anders die Reaktionen in Deutschland: Bundeskanzlerin Angela Merkel gratulierte Obama zu seinem "historischen Sieg" und lud ihn nach Deutschland ein. Sie setze auf eine enge Zusammenarbeit dem künftigen Präsidenten. Bundespräsident Horst Köhler sicherte Obama die Freundschaft und Partnerschaft Deutschlands bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen zu.

Historische Dimension. Der britische Premier Gordon Brown würdigte die historische Dimension der Wahl des ersten Schwarzen zum Präsidenten der USA. "Das ist ein Augenblick, der in der Geschichte lebt, solange Geschichtsbücher geschrieben werden". Er hoffe, mit Obama arbeiten zu können, "um die Welt zusammenzubringen, damit wir diese schweren Zeiten koordinierter und einheitlicher angehen als zuvor", sagte Brown. Auch Spaniens Premier José Luis Rodríguez Zapatero reagierte erfreut: Obamas Sieg werde "neue Zeiten" für den Dialog und die Zusammenarbeiten zwischen den verschiedenen Regionen der Welt öffnen.

Würde, Freiheit und Wohlstand. Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi zeigte sich überzeugt, dass nach dem Wahlsieg Obamas die Freundschaft zwischen Italien und den USA weiterhin wachsen werde. "Die USA sind für uns immer ein Beispiel von Würde, Freiheit und Wohlstand", sagte Berlusconi, der eine enge Freundschaft zu dem Ex-Präsidenten George W. Bush pflegt. Er erklärte sich bereit, Obama Ratschläge zu geben: "Ich kann ihm Ratschläge geben, weil ich älter bin. Ich werde es tun, sobald ich Obama persönlich umarmen werde". Der Vatikan hob die "außerordentliche Aufgabe" hervor, die Obama nach seinem Wahlsieg in den USA bevorstehe.

China will erweiterten Dialog. Chinas Präsident Hu Jintao gratulierte Obama und stellte einen erweiterten Dialog zwischen beiden Ländern in Aussicht. Eine langfristige, stabile und gesunde Beziehung liege im Interesse beider Nationen, betonte Hu. Die Wahl Obamas sei ein "neuer historischer Zeitabschnitt". Der Staatspräsident erwarte sich mit Obama eine Zusammenarbeit, die den Dialog und Austausch zwischen beiden Nationen fördere und die Beziehungen "auf eine neue Ebene" stelle.


KLEINE.tv

Lokalaugenschein im Sulmtal

Das Kraftwerk an der Schwarzen Sulm ist sehr umstritten. Bauherr Peter M...Bewertet mit 3 Sternen

 

Politik im Bild

Terror von London: Soldat getötet 

Terror von London: Soldat getötet

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang