Obama wehrt sich gegen "Sozialismus"-Vorwurf
Die jüngsten Wahlkampfattacken der Republikaner zeigten, dass sie "keine Ideen mehr haben", so der demokratische Präsidentschaftskandidat.

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Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat republikanischen Vorwürfen widersprochen, denen zufolge er "sozialistische" Steuerpläne habe. Sie zielten vor allem
darauf, die Mittelklasse zu entlasten und nur jene stärker zu fordern, die mehr als 250 000 Dollar (194.659 Euro) verdienten, sagte Obama am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Richmond (US-Bundesstaat Virginia).
Zweischneidig. "War John McCain ein Sozialist, als er sich 2000 gegen die Steuererpläne von (Präsident George W.) Bush wandte, die den Reichen half?", fragte Obama. Der republikanische Präsidentschaftskandidat habe damals die Bush-Steuerpläne als "unverantwortlich" bezeichnet, betonte Obama. Heute verteidige er sie.
"Keine Ideen mehr". Die jüngsten Wahlkampfattacken der Republikaner zeigten lediglich, dass sie "keine Ideen mehr haben". Seine Vorschläge zielten darauf, dass die Besserverdienenden etwa so belastet würden wie das unter Präsident Bill Clinton üblich war,
sagte Obama.













