Erste Hilfe für die Rettung
Der Rettungs-Beitrag der Gemeinden soll von 4,50 auf 7 Euro pro Einwohner steigen. Ein Verbund soll die flächendeckende Versorgung sicherstellen.

Foto © APDie Gesetzesvorlage von Landeshauptmann Franz Voves muss noch im Landtag verhandelt werden
Einstimmig beschloss die Landesregierung am Montag eine Vorlage an den Landtag, der auf die Neuordnung und finanzielle Absicherung des Rettungswesens abzielt. In den sauren Apfel beißen müssen die Gemeinden: Die Beiträge pro Einwohner an die Hilfesorganisationen sollen von 4,50 Euro auf 7 Euro pro Jahr steigen.
Kooperation. Zwar muss diese Gesetzesvorlage von Landeshauptmann Franz Voves noch im Landtag verhandelt werden und müssen auch die Bedenken der Kommunen noch berücksichtigt werden, doch über das Ziel ist man sich einig: Erstmals soll es zu einer Kooperation von Rotem Kreuz, Grünem Kreuz und Arbeitersamariterbund kommen, die die flächendeckende Versorgung sicherstellt und bei der auch alle Einsatzorganisationen zu Beiträgen der Gemeinden kommen.
Unter Druck. In den letzten Monaten waren das Rote Kreuz, aber auch die Konkurrenz massiv unter Druck geraten: Es gibt immer weniger Zivildiener, daher muss die Zahl der Angestellten steigen. Dazu kommen die steigenden Treibstoffpreise, die Rückersätze für Krankentransporte blieben hingegen gleich. Allein das Rote Kreuz bezifferte seinen Finanzbedarf für die Jahre 2006 bis 2010 mit 20 bis 50 Millionen Euro - je nach Szenario..
Einig. Im wesentlichen sind sich SPÖ und ÖVP einig, im Detail übte ÖVP-Klubchef Christopher Drexler Kritik daran, dass nicht schon der Landeshauptmann selbst die Gemeinden mit an den Tisch geholt hat.












