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    Zuletzt aktualisiert: 05.09.2008 um 10:59 UhrKommentare

    Erste Wahl in Angola nach 16 Jahren

    Die Angolaner wählen ein neues Parlament. Erst seit sieben Jahren herrscht in dem Land Frieden.

    Foto © APA

    Im einstigen südwestafrikanischen Bürgerkriegsland Angola sind rund 8,3 Millionen Menschen aufgerufen, in einer zweitägigen Abstimmung ein neues Parlament zu wählen. Die Wahllokale öffneten nach Angaben des südafrikanischen Rundfunks am Freitagmorgen. Es ist die erste Wahl seit 16 Jahren in dem ölreichen Staat, in dem 2002 einer der längsten Bürgerkriege des Kontinents mit mehr als einer halben Million Toten endete.

    Wahlbeobachter

    Über hundert Wahlbeobachter der Europäischen und der Afrikanischen Union wurden nach Angola entsandt. Sie zeigen sich mit dem Ablauf der Wahl weitgehend zufrieden.

    Ausgangslage. Am Wahlsieg der aus einer Befreiungsbewegung hervorgegangenen Regierungspartei Movimento Popular de Libertação de Angola (MPLA) des seit 29 Jahren regierenden Präsidenten José Eduardo dos Santos bestehen kaum Zweifel. Stärkste Oppositionspartei ist die União Nacional para a Independência Total de Angola (UNITA) des 2002 bei einem Gefecht getöteten Ex-Rebellenchefs Jonas Savimbi. Die UNITA hatte über massive Repressionen im Wahlkampf geklagt. Das Ergebnis der Wahl wird frühestens kommende Woche erwartet.

    Die frühere portugiesische Kolonie ist mit 1,25 Millionen Quadratkilometer fast 15 mal so groß wie Österreich, hat aber nicht einmal doppelt so viele Einwohner, nämlich - je nach Zählung - 12 bis 16 Millionen. Seit dem Ende des Bürgerkriegs ist Angola auf dem Weg zur Regionalmacht mit hohen Wachstumsraten.


    Die Wahl

    Acht Millionen Angolaner entscheiden über die Aufteilung der 220 Sitze im Parlament. Zur Wahl stellen sich 14 Parteien. Die größten Chancen hat die Regierungspartei MPLA. Die letzten Wahlen fanden in Angola 1992 statt.

    Angola

    Das Land gilt als eines der aufstrebendsten Länder des afrikanischen Kontinents.
    Öl- und Diamanten machen Angola zu einem reichen Land, trotzdem leben zwei Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
    2008 hat Angola Nigeria als bisher größter Erdölproduzent Afrikas überholt.

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