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Zuletzt aktualisiert: 31.08.2008 um 14:39 UhrKommentare

"Gustav" gefährdet Pläne der US-Republikaner für Parteitag

Sollte tatsächlich eine Naturkatastrophe eintreten, wäre eine festliche Veranstaltung wie der Parteitag völlig unpassend, sagte der designierte republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain.

John McCain

Foto © APJohn McCain

Der drohende Hurrikan "Gustav" hat am Wochenende die Vorbereitungen zum Wahlparteitag der US-Republikaner in Minneapolis-St. Paul überschattet. Sollte tatsächlich eine Naturkatastrophe eintreten, wäre eine festliche Veranstaltung wie der Parteitag völlig unpassend, sagte der designierte republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain in einem Interview der Sendung "Fox News Sunday". Die Lage werde täglich geprüft. Der bisherigen Planung zufolge beginnt der Parteitag am Montag.

Bush als Redner. Als Redner am Eröffnungsabend wird US-Präsident George W. Bush erwartet. Sowohl sein Auftritt als auch die Teilnahme mehrerer Gouverneure aus Golfstaaten wie Louisiana, Mississippi, Alabama oder Texas könnten je nach der Entwicklung von "Gustav" gefährdet sein. Er gilt als "extrem gefährlicher" Hurrikan und soll am Montag auf die Südküste der USA treffen.

Ins Krisengebiet. McCain und seine Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin wollten am Sonntag nach Mississippi reisen und Menschen aufsuchen, die sich auf die Ankunft des Hurrikans vorbereiteten. Bei einem Wahlkampfauftritt in Pittsburgh sagte McCain, er denke an die Menschen an der Golfküste und bete für sie. Palin sagte Journalisten bei einem Stopp in einem Schnellrestaurant in Pittsburgh, sie genieße ihre neue Rolle. "Es ist großartig, einen anderen Teil des Landes zu sehen", sagte sie.

Frisches Geld. Die Nominierung Palins spülte McCain unterdessen rund sieben Millionen Dollar (4,75 Millionen Euro) in die Wahlkampfkasse. Am Samstag, einen Tag nach der Bekanntgabe von Palins Vizekandidatur, gingen nach Angaben von McCains Wahlkampfteam mehr als 4,5 Millionen Dollar im Internet und 2,3 Millionen Dollar per E-Mail oder Telefon als Spenden ein. "Das ist mehr, als wir im gesamten vierten Quartal 2007 gesammelt haben", sagte Sprecher Brooke Buchanan vor Journalisten.


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