Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
26. Mai 2013 02:22 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Messerangriff auf französischen Soldaten in Paris Taliban griffen UNO-Gebäude in Kabul an Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Messerangriff auf französischen Soldaten in Paris Taliban griffen UNO-Gebäude in Kabul an
Zuletzt aktualisiert: 21.08.2008 um 21:12 UhrKommentare

McCain wird von Tag zu Tag stärker

Vor kurzem noch waren alle Meinungsforscher sicher: Barack Obama gewinnt die US-Präsidentenwahl. Doch der Republikaner John McCain holt auf. In einigen Umfragen liegt er sogar schon vor Oabma.

John McCain

Foto © APJohn McCain

Der Demokrat Barack Obama und der Republikaner John McCain kämpfen um die Nachfolge von Präsident George W. Bush - und spannender könnte es nicht sein! Den jüngsten Meinungsumfragen zufolge ist der Popularitätsvorsprung Obamas auf ein oder zwei Prozentpunkte geschrumpft; einige Institute sehen sogar McCain schon knapp vor Obama. Würde an diesem Wochenende gewählt, hätte nach fast einhelliger Einschätzung der Demoskopen McCain den Wahlsieg sicher in der Tasche.

Konkurrent. Denn nach dem komplizierten US-Wahlsystem ist garnicht so wichtig, wer die meisten Wähler hinter sich hat. Das musste vor acht Jahren schon der Demokrat Albert Gore erfahren: Er bekam bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 rund 600.000 Stimmen mehr als sein Konkurrent George W. Bush. Doch Präsident wurde Bush und nicht Gore. Entscheidend ist, wer in den 50 Bundesstaaten und der Hauptstadtregion Washington jeweils die meisten Stimmen und die danach verteilten Wahlmänner bekommt.

"Gekippt". Bis vor zwei Wochen lag Obama im Wahlmänner-Rennen weit in Führung, aber seitdem sind einige Bundesstaaten "gekippt". Inzwischen liegt McCain weit vor Obama. Über die Gründe der "Wählerwanderung" sind sich die Wahlbeobachter einig: McCain hat seinen Widersacher mit einem Trommelfeuer bösartiger Wahlspots im Fernsehen eingedeckt. Aber richtig Bewegung in den Wahlkampf kommt erst nach den Parteitagen mit der Vorstellung der Wahlprogramme und der Präsentation der jeweiligen Kandidaten. Die Amerikaner nennen die "Conventions" spöttisch "den längsten TV-Werbespot der Welt": Bei beiden Parteien dauert er je vier Tage.

Parteitage. Den Anfang am kommenden Montag machen in Denver (Colorado) Obamas Demokraten. In der Woche darauf gehört die Bühne wiederum McCains Republikanern, die ihre Show in Minneapolis/St.Paul (Minnesota) abhalten. Nach den Parteitagen werden die Umfragen seriöser, weil zahlreiche heute noch unentschlossene Wähler dann wissen, wen sie wählen werden Aber die wirklich entscheidende Phase werden erst die letzten sechs Wochen bis zum Wahltag am 4. November sein. Dann geht es um alles oder nichts, zumal es in einigen Bundesstaaten ganz eng werden könnte. John McCains derzeitige Aufholjagd bei den Meinungsforschern hat daher nicht viel zu sagen. Erst ganz knapp vor dem Urnengang sind halbwegs verlässliche Prognosen möglich.

PETER W. SCHROEDER WASHINGTON

Fakten

Die Daten für die Umfrage wurden vom Donnerstag bis Samstag voriger Woche unter 1.089 Wahlentschlossenen erhoben. Die Fehlerquote liegt bei drei Prozent.

Fotoserie

KLEINE.tv

Obama will Guantanamo schließen

US-Präsident Barack Obama will das Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba j...Bewertet mit 5 Sternen

 

Politik im Bild

Landesversammlung der Grünen in Klagenfurt 

Landesversammlung der Grünen in Klagenfurt

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang