Ex-ÖVP-Generalsekretär Graff verstorben
Bereits am 29. Juli ist der ehemalige ÖVP-Generalsekretär im 71. Lebensjahr in Wien gestorben. Als Polit-Pensionist war er ein Gegner Wolfgang Schüssels.

Foto © APAMichael Graff
Der frühere ÖVP-Generalsekretär Michael Graff ist im
71. Lebensjahr verstorben. Ein Trauergottesdienst findet am 20.
August in der Wiener Schottenkirche statt. Graff starb bereits am 29.
Juli, auf Wunsch der Familie wurde die Todesnachricht jedoch erst am
heutigen Donnerstag bekanntgegeben.
"Aufrichtiger Demokrat".
VP-Generalsekretär Hannes Missethon würdigte Graff als
geradlinigen Politiker und aufrichtigen Demokraten. Graffs Familie
und die ÖVP verlören mit ihm einen aufrichtigen Menschen, dynamischen
Juristen und guten Freund.
Aussage.
Neben seinem von allen Parteien anerkannten Wirken in der
Justizpolitik wird von Graff wohl vor allem seine Aussage im
Präsidentschaftswahlkampf Kurt Waldheims im Jahr 1987 in Erinnerung
bleiben, die er letztlich selbst als "unmöglich" qualifizierte:
"Solange er nicht sechs Juden eigenhändig erwürgt hat..." kostete ihn
den Posten des Generalsekretärs. In die damals noch in der Kärntner
Straße angesiedelten ÖVP-Zentrale geholt worden war er im März 1982 von Alois Mock.













