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    Zuletzt aktualisiert: 26.06.2008 um 15:09 UhrKommentare

    AK will Bartenstein zwingen der Preisexplosion auf den Grund zu gehen

    Ungerechtfertigte Preispolitik soll ein Riegel vorgeschoben werden, zumal die Entwicklung immer bedenklicher wird: Haushalte geben um 90 Euro mehr pro Monat aus als noch vor einem Jahr - Lohnerhöhungen werden so quasi aufgefressen.

    Teurer und teurer: Brot, Milch und Co.

    Foto © APATeurer und teurer: Brot, Milch und Co.

    Um Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP) zu zwingen, den Ursachen der "Preisexplosion" auf den Grund zu gehen, stellt die Arbeiterkammer (AK) einen Preisantrag, kündigte AK-Präsident Herbert Tumpel am Donnerstag vor Journalisten an. Der Minister muss nun untersuchen lassen, ob die Preise, für die im Antrag genannten Produkte bei bestimmten Unternehmen in Österreich stärker gestiegen seien als im internationalen Durchschnitt. Der Minister muss demnach auch prüfen lassen, ob ungerechtfertigte Preispolitik der Grund für die Teuerung sei.

    Stärker als anderswo. Konkret soll untersucht werden, ob die Preise für Brot, Teigwaren, Milch, Käse, Butter und Öle seit Dezember 2007 in Österreich stärker gestiegen sind als im internationalen Vergleich. Unter die Lupe genommen werden dazu Preisentwicklungen bei den Handelsketten Rewe (Billa, Merkur, Penny und Sutterlüty), Spar, Hofer, Lidl und Zielpunkt, so die AK. Ein Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern gibt laut AK heuer allein für Essen, Wohnen, Verkehr und Energie um rund 90 Euro mehr aus als noch im Mai des Vorjahres.

    "Nicht nachvollziehbar". Dass die Lebensmittel nur aufgrund steigender Energiekosten und der Inflation in die Höhe klettern, glaubt die AK nicht. Es sei nicht nachvollziehbar, warum die Preise hierzulande über dem EU-Durchschnitt steigen, sagte Tumpel. Dies zeige, "dass der Österreich-Zuschlag auch hausgemacht ist". Die "hausgemachte Komponente" liegt im Lebensmittelbereich laut Tumpel zwischen 15 und 20 Prozent. "Daher gehören Maßnahmen ergriffen", fordert Tumpel. Bisher habe die AK aber noch nicht bemerkt, dass die zuständige Behörde - also das Wirtschaftsministerium - etwas gegen die steigenden Preise unternehme, sagte Tumpel.


    Initiative begrüßt

    Die Grünen begrüßen die Initiative: Die AK stelle an den säumigen Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP) die richtigen Fragen, auch wenn sich in Richtung AK die Frage stellt: "Warum so lange gewartet?", so Wirtschaftssprecher Werner Kogler. Der Lebensmittel-
    handel und seine Konzen-
    tration müsse dringend durchforstet werden. "Bartenstein soll nicht mit dem Finger auf die EU zeigen, sondernalle Mittel im Inland ausschöpfen.

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