AKW Krsko - Voves fordert verbessertes Warnsystem für Nachbarregionen
Treffen des steirischen Landeshauptmanns mit slowenischen EU-Kommissar in Brüssel.

Foto © APAEU-Kommissar Janez Potocnik
Nach dem Zwischenfall im slowenisch-kroatischen Atomkraftwerk Krsko ist der steirische Landeshauptmann Franz Voves (S) am Mittwoch in Brüssel mit dem für Wissenschaft und Forschung zuständigen slowenischen EU-Kommissar Janez Potocnik zusammengetroffen. Dabei ging es um die Forderung nach einer Optimierung des Warnsystems. Im Ernstfall müsse die Alarmierung "faktisch in der Sekunde des Vorfalls" passieren und nicht wie Anfang Juni nach zwei Stunden, so Voves.
Unmittelbare Information. Potocnik schloss sich Voves' Meinung an, wonach die Nachbarregionen unmittelbar informiert werden müssten. Der EU-Kommissar habe zugesichert, noch am Mittwoch ein Gespräch mit dem slowenischen Premierminister Janez Jansa suchen. Am 4. Juni hatte die Information über ein Leck im Kühlkreislauf des slowenischen Reaktors in Krsko, das rund 120 Kilometer von Graz und Klagenfurt entfernt liegt, zunächst europaweit Befürchtungen ausgelöst. Später hieß es jedoch, es sei keine Radioaktivität ausgetreten.













