Al Gore steht voll hinter Favoriten Obama
Der Friedensnobelpreisträger fand bei einem gemeinsamen Auftritt klare Worte zur Bush-Ära: "Acht Jahre voller Inkompetenz".

Foto © APMit Gore-Unterstützung zum Sieg?
Solange Barack Obama und Hillary
Clinton um die Präsidentschaftskandidatur bei den US-Demokraten
ritterten, wollte sich Al Gore, ehemaliger Vizepräsident von Bill
Clinton (1993-2001), nicht zu seinen Präferenzen äußern. Nun, mehrere
Tage nachdem Clinton offiziell das Handtuch geworfen hat, erklärte
der mittlerweile als Umweltschützer und Friedensnobelpreisträger zu
weiterer internationaler Bedeutung gekommene Gore, Obama zu
unterstützen.
Neue Führung.
"Wir brauchen eine neue Führung (...) nicht nur einen neuen
Staatschef, sondern eine neue Vision für Amerikas Zukunft", rief Gore
am Montagabend (Ortszeit, Dienstag MESZ) über 20.000 Anhängern bei
einer gemeinsamen Wahlkampfveranstaltung mit dem Senator aus Illinois
in Detroit zu. Es war der erste Auftritt von Al Gore im
Präsidentschaftswahlkampf. "Der Ausgang dieser Wahl wird die Zukunft
unseres Planeten beeinflussen", sagte der prominente Umweltaktivist.
Erinnerung an Kennedy.
Obama erinnere ihn an John F. Kennedy, sagte Gore und erzählte
davon, wie er als zwölfjähriger im Schnee gestanden sei, um dessen
Vereidigung zum US-Präsidenten miterleben zu können. "Ich weiß, welch
Inspiration er für meine Generation bedeutet hat, und ich fühle den
gleichen Geist hier in diesem Saal." Gore versprach, er werde alles
für den Erfolg seines Parteifreundes Obama bei den Wahlen im November
tun und seine Freunde und Amhänger auffordern, für Obama zu stimmen.
Inkompetenz bei Bush.
Die republikanische Regierung von Präsident George W. Bush
bezeichnete Gore als Administration "der Inkompetenz, der
Vernachlässigung und des Versagens". Obama sei dagegen ein Politiker,
der "die Klimakrise lösen und eine glänzende Zukunft schaffen" könne.













