Bleibt Clinton als Vize im Rennen?
Hillary Clinton will nicht als Bewerberin für das Vizepräsidentenamt unter Barack Obama antreten. Dieser versucht Clinton doch noch für dieses Amt zu gewinnen.

Foto © APAHillary Clinton will nicht die "Nummer 2" sein
US-Senatorin Hillary Clinton und der
Vorwahlsieger der Demokraten, Barack Obama, haben sich überraschend
Donnerstagnacht privat getroffen. In den US-Medien wird spekuliert, dass Obama Clinton als Kandidatin für
das Amt des US-Vizepräsidenten auswählen könnte.
Rückzug beschlossen. Am Mittwoch hatte Clinton nach einem monatelangen Vorwahlkampf das
Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur der
US-Demokraten zugunsten Obamas aufgegeben. Die ehemalige First Lady
will am Samstag ihren Verzicht auf das Weiße Haus offiziell
bekanntgeben und den Spitzenkandidaten Obama unterstützen.
Unterstützung für Obama. Sie werde auch Spenden für Obama sammeln, erklärte Clinton nach
Angaben von Gewährsleuten vor Geldgebern. Das Geld solle Obama und
der Demokratischen Partei zugute kommen, die sich nun für den
Wahlkampf mit dem Republikaner John McCain rüsten müssten. Ihre
Berater schätzen, dass Clinton 50 Millionen bis 100 Millionen Dollar
(bis 65 Mio Euro) für den Wahlkampf sammeln kann - und es könnten
deutlich mehr sein, wenn sie als seine Vizekandidatin antreten würde.
30 Millionen Dollar Schulden. Clinton hat bei ihrer gescheiterten Bewerbung um die
Präsidentschaftskandidatur Schulden von mehr als 30 Millionen
angehäuft. Darunter sind auch elf Millionen Dollar, die sie selbst
ihrem Wahlkampfteam geliehen hat, wie Berater am Donnerstag
erklärten.
Features
Suche nach Vize
Mit einem dreiköpfigen Team sucht Obama unterdessen nach einem
geeigneten Vizekandi-
daten: Zu dem Team gehören die Tochter des
ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, Caroline Kennedy, der frühere
stellvertretende Justizminister Eric Holder und der
Washington-Insider Jim Johnson, wie aus Obamas Wahlkampfteam
verlautete.













