Clinton denkt nicht ans Aufgeben
Die letzten Urnengänge stehen in Oregon und Kentucky an. Für Obama stehen die Zeichen auf Sieg, doch Hillary Clinton denkt nicht ans Aufgeben.

Foto © ApEhemann Bill soll helfen, die Wähler zu mobilisieren
Der Wettbewerb um die
Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten geht am (heutigen)
Dienstag in zwei neue Runden. Die Rivalen Hillary Clinton und Barack
Obama treten bei Vorwahlen in Kentucky und Oregon gegeneinander an.
Im Pazifikstaat Oregon erwarten Experten einen Sieg Obamas, während
Clinton im ländlich geprägten Kentucky Umfragen zufolge klar gewinnen
wird.
Keine nötige Mehrheit.
Egal wie die Vorwahlen ausgehen: Obama wird auch am Dienstag nicht
die nötige Mehrheit von 2.026 Delegiertenstimmen zusammenbekommen,
die für die Kandidatur nötig sind. Einschließlich der sogenannten
Superdelegierten kann der Senator aus Illinois bisher 1.915 Stimmen
verbuchen, Clinton kommt auf 1.721. In beiden Staaten sind am
Dienstag insgesamt 103 Delegiertenstimmen zu vergeben, die im
Verhältnis zu den Wahlergebnissen verteilt werden.
Noch keine Entscheidung.
Trotz ihres deutlichen Rückstandes pochte Clinton am Montag
darauf, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Obama könne alles
Mögliche erklären, aber ohne die notwendigen Stimmen sei das ohne
Bedeutung, erklärte die Senatorin.
Obama sieht sich als Sieger.
Obama präsentiert sich im Wahlkampf zunehmend als eigentlicher
Präsidentschaftskandidat seiner Partei und orientiert sich mehr am
Zweikampf gegen den Republikaner John McCain als am innerparteilichen
Duell mit Clinton. Am Wochenende bereitete er sich bereits darauf
vor, nach den Abstimmungen in Kentucky und Oregon symbolisch den
Anspruch auf die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten zu
erheben.
Fortschrittlichere Bewerberin.
Sie sei die fortschrittlichere Bewerberin, erklärte Clinton am
Montag in einem Fernsehinterview in Oregon. Sie werde im Rennen
bleiben, bis ein Kandidat feststehe. "Aber wir werden heute keinen
haben und wir werden morgen keinen haben". Bei den noch ausstehenden
Vorwahlen kann Clinton Obamas Vorsprung bei den Delegiertenstimmen
nicht mehr einholen. Entscheidend wird daher vermutlich das Verhalten
der sogenannten Superdelegierten sein, die in ihrer Entscheidung
nicht gebunden sind.
Features
Fakten
Da weder Obama noch Clinton in den noch
ausstehenden Vorwahlen die erforderliche absolute Mehrheit von 2.025
Delegiertenstimmen erreichen können, werden auf dem Parteitag Ende
August in Denver die Superdelegierten über die
Präsidentschafts-
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Obama hat gut lachen, gilt er doch mittlerweile als FavouritFoto © Reuters












