Seltsame mediale Blüten
Die Weltpolitik treibt mitunter seltsame mediale Blüten. Eine solche entdeckte der frühere Rektor der Fachhochschule, Walter Pichler, in Namibia, wo er als Gastprofessor tätig ist. Das namibische Fernsehen NBC strahlte ein Interview mit einem chinesischen Repräsentanten aus. Dieser hatte für den Tibet-Konflikt eine eigentümliche Erklärung, die bis nach Kärnten reicht.
Dalai Lama. Der "immer lächelnde Dalai Lama" sei in Wahrheit von "ungeheurer brutaler Gesinnung". Er hätte die Chance gehabt, Tibet zu einem demokratischen und unabhängigen Staat umzugestalten. Weil er aber stark unter dem Einfluss von Heinrich Harrer gestanden sei, "der als Nazi und Hitler-Anhänger gegen Demokratie und für Gewalt war", hätte China Tibet befreien müssen.
Hereingespielt. Die Bundespolitik spielt diese Woche stark nach Kärnten herein. Landeshauptmann Jörg Haider ist in Sachen EU-Reformvertrag am Mittwoch bei Bundespräsident Heinz Fischer und gibt am Donnerstag eine Erklärung im Bundesrat ab. Nach Kärnten kommen heute SPÖ-Sozialminister Erwin Buchinger und ÖVP-Staatssekretärin Christine Marek. Am Dienstag ist SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied zu Gast in Kärnten.












