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    Zuletzt aktualisiert: 14.04.2008 um 00:48 Uhr

    IWF: Mehr Mitspracherecht für ärmere Länder rückt näher

    Der Internationale Währungsfonds plant eine Neuordnung der Stimmrechte und auch der Finanzen.

    Foto © Reuters

    Einer Reihe von wichtigen Reformen des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürfte so gut wie nichts mehr im Wege stehen. Der geschäftsführende Direktor des IWF, Dominique Strauss-Kahn, äußerte sich in der Nacht auf gestern in Washington nach den Beratungen des Internationalen Währungs- und Finanzausschusses IMFC zuversichtlich, dass die Kernelemente der Reformen die nötige Zustimmung finden. Der IMFC ist das oberste Lenkungsgremium des IWF.

    Abstimmung Ende April. Strauss-Kahn erklärte, sowohl bei der Reform des Stimmrechts- und Quotensystems als auch bei der Reform der IWF-Finanzen rechne er mit der erforderlichen Mehrheit - das sind 85 Prozent der Stimmrechtsanteile. Die IWF-Gouverneure werden am 28. April über die Reformen abstimmen. Noch bei der Herbsttagung von IWF und Weltbank hatte sich der Streit zwischen Boomländern wie Brasilien und Industriestaaten über die Neuordnung der Stimmengewichte verschärft.

    Erklärung. In seiner Erklärung bezeichnete das IWF-Lenkungsgremium jetzt die anstehenden Reformen als wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit und der Legitimität des IWF. So wird mit der Quoten- und Stimmrechtsreform der Einfluss von dynamischen Schwellenländern wie China, Indien oder Brasilien deutlich erhöht, was zu Lasten der weiterentwickelten Industrieländer geschieht. 135 der 185 Mitgliedsländer des IWF werden einen Anstieg ihrer Stimmrechtsanteile verzeichnen. Zugleich ist bei der IWF-Finanzreform geplant, die Ausgaben des Währungsfonds in den kommenden drei Jahren real um 13,5Prozent - das sind 100 Millionen Dollar - zu senken.


    IWF

    Der vor 63 Jahren gegründete IWF ist eine der mächtigsten Finanzinstitutionen der Welt. Er vergibt unter ge-
    wissen Auflagen Kredite an Staaten, die unter wirtschaft-
    lichen Problemen leiden. Zu-
    dem gibt er Entwicklungs-
    ländern Kredite
    und erar-
    beitet Wirtschaftskonzepte. Im Gegenzug verlangt er für die Kreditvergabe oft strenge wirtschaftliche Reform-
    maßnahmen der Nehmer
    .

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    Bild vergrößernWilhelm Molterer tagte in WashingtonFoto © AP

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