Hamas verstärkt Hetze gegen US-Führung und Israel
Im Kinderfernsehen: Bush-Puppe "stirbt" durch Kinderschwert.

Foto © Screenshot www.memritv.org am 2.4.2008, 17:57Im Internet ist der Clip auf www.memritv.org zu sehen (Link rechts)
Mit tränenerstickter Stimme bettelt die
Bush-Puppe um Gnade: "Ich bereue alles, bitte töte mich nicht". Doch
in dem Hamas-Video hilft alles Flehen nichts. Eine Kinderpuppe sticht
die mit Boxhandschuhen und Militärhemd ausstaffierte
US-Präsidentenfigur mit einem Schwert nieder: "Das ist dein
Schicksal." Der fünf Minuten lange Clip ist der vorläufig letzte
Höhepunkt einer seit Wochen anhaltenden antijüdischen und
antiamerikanischen Hetz- und Propagandakampagne der im Gaza-Streifen
herrschenden radikalen islamischen Palästinenser-Organisation im
hauseigenen Fernsehsender Hamas-TV.
"Rache üben". Die Hamas schafft bereits im Kinderprogramm klare Feindbilder und
eine Vorliebe für Gewaltlösungen. Der Auftrag an die Kinder lautet:
Ganz Palästina, also auch Israel, von Juden zu befreien. In dem
Bush-Clip, der vom "Middle East Media Research Institute" (MEMRI) am
Dienstag übersetzt und verbreitet wurde, bricht ein kleiner Bub mit
blauer Schirmmütze in das Weiße Haus ein. Dort trifft er auf den
völlig verstörten US-Präsidenten. "Du hast meinen Vater im Irak-Krieg
getötet, und die kriminellen Zionisten haben meine Mutter im Libanon
und meine älteren und jüngeren Geschwister während des Gaza-Holocaust
getötet. Ich bin Waise (...) Ich bin hier, um mit diesem Schwert des
Islam Rache zu üben", sagt die Kinderfigur. Am Ende des Clips sticht
sie auf die Bush-Puppe ein.
"Zionisten". Zwei Tage vor dem Video fiel Hamas-TV bereits mit einem Hetz-Clip
auf. Darin heißt es, würde jeder Araber auf einen Juden spucken, dann
würden die Juden in arabischer Spucke ertrinken. Der muslimische
Geistliche Wael al-Sarad erfand die Geschichte, wonach die
"Zionisten" alle Moscheen in Pubs und Bars umgewandelt hätten, um
dort Alkohol zu trinken und Frauen betrunken zu machen.
Friedensvertrag wird abgelehnt. Sowohl nach den Oslo-Verträgen als auch im Nahost-Friedensfahrplan
(Roadmap) ist Aufhetzung verboten. Aber die Hamas lehnt einen
Friedensvertrag mit Israel ab. Israel, die USA, aber auch die
Europäische Union stufen sie nicht zuletzt deshalb als
"Terrororganisation" ein.
Propagandashow. Bereits vor zwei Wochen ließ die Hamas vor ausländischen
Journalisten eine sogenannte Nationale Kommission zum "Schutz der
Kinder vor dem Holocaust" gründen. Während der Propagandashow weihten
die Kinder eine Nachbildung eines Krematoriums aus einem deutschen KZ
ein. Darin lagen palästinensische Puppen. Die Hamas, aber auch der
palästinensische Präsident Mahmoud Abbas und dessen Fatah vergleichen
die israelische Militäroperation von Anfang März mit 130 Toten mit
dem Mord an rund sechs Millionen Juden während der deutschen
Naziherrschaft in Europa.












