Kinderbetreuung: Verzicht Dörflers auf Bundesgeld
Kärnten hat wie die ÖVP-geführten Bundesländer auf Geld des Bundes für Schaffung neuer Kinderbetreuungseinrichtungen verzichtet.
Der Zug ist abgefahren. Kärnten hat wie die ÖVP-geführten Bundesländer auf Geld des Bundes für die Schaffung neuer Kinderbetreuungseinrichtungen – für die Kleinsten – verzichtet. Kärnten hätte 940.000 Euro erhalten. Die vom Bund vorgegebenen Kriterien seien nicht bedarfsgerecht, begründete BZÖ-Kindergartenreferent Gerhard Dörfler sein "Nein“. Von den Landtagsabgeordneten Beate Prettner (SPÖ) und Barbara Lesjak (Grüne) erntet er heftige Kritik. "Wir können uns den Luxus des Verzichts nicht leisten“, verwies Prettner auf die Finanzierungsprobleme bei Tagesmüttern. Für Lesjak ist Dörflers Verhalten "ein Schlag ins Gesicht jener Frauen, die versuchen, Kinder und Beruf zu vereinbaren“.












