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Zuletzt aktualisiert: 28.03.2008 um 19:48 Uhr

Senator fordert Hillary Clinton zur Aufgabe auf

Mitstreiter Obama erhält dafür weitere Unterstützung.

Clinton bläst immer heftigerer Gegenwind entgegen

Foto © ReutersClinton bläst immer heftigerer Gegenwind entgegen

Im zunehmend erbittert geführten Wahlkampf zwischen den Präsidentschaftsbewerbern der US-Demokraten hat ein Parteikollege Hillary Clinton zum Verzicht auf ihre Kandidatur aufgefordert. Clinton habe "jedes Recht, aber keinen besonders guten Grund", sich "so lange sie will" um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten zu bewerben, erklärte Senator Patrick Leahy am Freitag. Ihr parteiinterner Rivale Barack Obama liege bei den Delegiertenstimmen uneinholbar in Führung, argumentierte Leahy.

Schadet rauer Ton? Mehrere Demokraten fürchten, dass der raue Ton zwischen der New Yorker Senatorin und Obama, Senator von Illinois, der Partei im Rennen um die Nachfolge von Amtsinhaber George W. Bush schadet. Obama führt bei den Schätzungen für die Delegiertenstimmen auf dem Parteitag der Demokraten zur endgültigen Kür eines Kandidaten derzeit mit 1.621 vor Clinton mit 1.499 und erhielt am Freitag weitere Unterstützung: Senator Bob Casey aus Pennsylvania stellte sich hinter Obama und könnte diesem Stimmen bei den katholischen Wählern und weißen Angehörigen der Arbeiterklasse sichern. Die nächste Vorwahl der Demokraten findet am 22. April in Pennsylvania statt.


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Contra Clinton: Senator Patrick Leahy Foto © APA

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