Windkraftbranche fordert Politik zum Handeln auf
34 Windräder produzieren derzeit in der Steiermark in acht verschiedenen Windparks Ökostrom. In den nächsten Monaten sollen zumindest 20 Anlagen dazukommen. Betreiber vermissen Unterstützung der Politik.

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Der Bau der neuen Anlagen an fünf Standorten in der Ober- und Weststeiermark ist bereits bewilligt - insgesamt könnte die steirische Windkraft dann rechnerisch Strom für ein Zehntel aller Haushalte liefern.
Trotz dieser Aussicht drückt den Anlagebetreibern der Schuh. Denn umsetzen ließen sich weit mehr als die genehmigten Windturbinen, sagt Stefan Moidl, Geschäftsführer des Dachverbands IG Windkraft. "Das Potenzial in der Steiermark wäre groß. Es gibt konkrete Projektideen mit einer Gesamtleistung von 400 Megawatt." Zum Vergleich: Die bestehenden 34 Turbinen leisten gemeinsam rund ein Achtel dieser Menge.
Ökostromgesetz
Das Problem: Gerade auf den windbegünstigten Bergkämmen stoßen die Windräder aus Gründen des Landschafts- und Vogelschutzes auf Widerstand. "Die Landespolitiker müssen jetzt klarmachen, ob und wo sie einen Ausbau wollen. Sonst zieht die Entwicklung in den nächsten zwei, drei Jahren an der Steiermark vorbei", warnt Moidl.
Bundesweit sieht das neue Ökostromgesetz eine Verdreifachung Windkraftleistung bis 2020 vor. Die Landesregierung bastelt seit Monaten an einem Masterplan, um den Windkraftausbau zu koordinieren.















