Mode für das neue Schuljahr: Ganz schön adrett
Nicht von schlechten Eltern! Schüler sehen in diesem Herbst wie solche aus: Der propere "Preppy-Stil" gibt auch im Kinder- und Jugendmodebereich den Trend-Ton an.

Foto © H&MPolohemden, Tweedsakkos, Chinos, britische Muster wie Karo an allen Ecken und Enden
Da gehe ich mit meinem Kind einkaufen - und was sucht es sich aus? Hemden, Westen, Schiebermützen . . . Das sieht doch biederer aus als meine eigenen Sachen!" Wusste der Herr Kollege nach dem England-Urlaub verdutzt zu berichten. Was er nicht wusste: Der proper gewandete Sohnemann liegt damit modisch herbstlich goldrichtig. Und dieses Faible für schmuckes Zurechtmachen hat auch einen Namen: "Preppy" - das steht im englischen Sprachraum für Schüler renommierter weiterführender "Preparatory Schools" und eben auch den damit harmonierenden Kleidungsstil. Die Wortkreation entstand in den Vereinigten Staaten während der 1950er, die wichtigsten Elemente sind auch Jahrzehnte später präsent wie eh und je.
Polohemden, Tweedsakkos, Chinos, britische Muster wie Karo oder Designeinflüsse aus dem Segelsport an allen Ecken und Enden - und in Klassenzimmern. Für den Nachwuchs wird altersgerecht adaptiert: Da glitzern Blumenknöpfe auf Tweedsakkos, avancieren Polos zu Rüschenkleidern oder treiben es Argyle-Strümpfe in Pink und Orange ganz schön bunt. Ein Trend zum Weiterführen eben!



















