Modegruppe Armani trotzt Krise mit zweistelligem Wachstum
Die italienische Modegruppe Armani trotzt der Rezession auf dem Heimmarkt Italien mit einem zweistelligen Wachstum. Für 2011 meldete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 13,6 Prozent auf 1,804 Mrd. Euro.

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Der operative Gewinn (EBIT) kletterte um 23,2 Prozent auf 281,8 Mio. Euro. Die Gruppe könne auf eine Rekordliquidität von 643 Mio. Euro zurückgreifen. Auch im ersten Quartal 2012 sei der Trend positiv - der Umsatz sei zweistellig gestiegen, teilte Firmenbesitzer Giorgio Armani mit.
Expansion
Im laufenden Jahr will das Unternehmen stark in die Expansion auf den asiatischen Märkten, vor allem in China, investieren. Außerdem sollen verstärkt Shops in Brasilien eröffnet werden. In den USA will die Mailänder Modegruppe auf die Konsolidierung der Marke "Emporio Armani" setzen.
Trotz seiner 77 Jahren will Giorgio Armani von der Pension nichts wissen. Er habe zwar Angebote erhalten, doch er wolle sein Unternehmen nicht verkaufen, sagte der Stardesigner nach Angaben italienischer Medien. "Die Zukunft eines Unternehmens hängt von seiner Fähigkeit ab, sich den Forderungen einer Welt anzupassen, die sie stets wandelt, und dies ist eine Eigenschaft der Gruppe Armani", so der Nobelschneider.
Armani ist eines der größten Modehäuser mit weltweit 4.800 Mitarbeitern, 13 Fabriken und Geschäften in 40 Ländern. Modezar Armani setzt stark auf die Diversifizierung seines Tätigkeitsbereichs. So stieg er zuletzt ins Hotelgeschäft ein. Das Armani-Hotel in Dubai belegt drei Etagen im Tower Burj Dubai. Insgesamt hat das Hotel 175 Zimmer und Suiten auf 40.000 Quadratmetern. Hinzu kommen Restaurants und Schwimmbäder. Armani, der außer Kleidung auch Möbel verkauft, erstellt die Inneneinrichtung und ist auch für das gesamte Design der Hotels verantwortlich.


















