Trauer im Palast: Ein Corgi der Queen ist tot
Elizabeth II. trauert um eines ihrer Schoßhündchen. Die Corgis - und ihre Verwandten, die Dorgis - begleiten die Monarchin seit Jahrzehnten.

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Beim James-Bond-Spot zur Eröffnung der Olympischen Spiele in London war er noch an der Seite von Elizabeth II. Jetzt ist "Monty" tot. Das Schoßhündchen, das 13 Jahre alt wurde, hinterlässt eine trauernde Königin - und die Geschwister "Willow" und "Holly".
1944 kam der Erste
"Monty" war einer jener Corgis, die die britische Königin fast überall hin begleiten. Seit Jahrzehnten. Denn Elizabeth II. ist früh auf den Hund gekommen: 1944 bekam die damals 18-jährige Prinzessin ihren ersten Corgi. "Susan" war ein Geburtstagsgeschenk ihrer Eltern King George VI. und Elizabeth Bowes-Lyon. Und viele der Corgis, die seither in den Palästen der Windsors lebten, sind "Susans" Nachkommen.
Dutzende waren es schon. Aber nicht all die kurzbeinigen Hündchen sind Corgis. Manche von ihnen sind "Dorgis", eine Kreuzung, die angeblich durch Zufall zustande kam: In einem unbeobachteten Augenblick soll sich "Pipkin", ein Dackel, der Prinzessin Margaret, der jüngeren Schwester von Elizabeth II., gehörte, einer von deren Corgi-Damen unsittlich genähert haben. Monate später kam der erste "Dorgi" zur Welt.
Heute leben im königlichen Haushalt - neben den beiden verbleibenden Corgis - zwei Dorgis. Ein dritter, "Cider" genannt, ist jüngst gestorben. Elizabeth II. amüsiert sich königlich über ihre Vierbeiner. Sie bereitet ihnen aber auch jede erdenkliche Annehmlichkeit. Sogar ihre Luxus-Karossen lässt sie hundefreundlich ausstatten.
Tragödie anno 2003
Eine Tragödie hat sich zu Weihnachten 2003 abgespielt, als einer von Prinzessin Annes Kampfhunden "Pharao", einen der Corgis ihrer Mutter, totbiss. Zunächst geriet der Kampfhund "Dotty" unter Verdacht, das Blutbad angerichtet zu haben. Aber ein Gebissabgleich ergab, dass die Bullterrier-Dame "Florence" die Täterin war. Sie musste zum Hundepsychologen. Aber sie wurde immerhin begnadigt.
Ob Elizabeth II. dagegen dem Performance-Künstler Mark McGowan je verzeihen kann, dass er - aus Protest gegen die Königsfamilie - 2007 demonstrativ einen Corgi verspeiste, wird man wohl nie erfahren.

















