Queen Elizabeth II. fordert mehr Privatsphäre
Die britische Königin Elizabeth II. hat um den Verzicht auf nicht-autorisierte Paparazzi-Fotos ihrer Familie gebeten.

Foto © ReutersDie königliche Familie fühlt sich von den Medien verfolgt
Ein Anwalt des Königshauses habe die Zeitungsherausgeber bereits vor rund sechs Wochen in einem Schreiben aufgefordert, keine Bilder von zudringlichen Fotografen zu veröffentlichen, erklärte der Buckingham-Palast am Sonntag. Grund sei die seit Jahren anhaltende Verfolgung des Königshauses auf privatem Grund und Boden der Königin.
Der Sprecher von Thronfolger Prinz Charles sagte dem "Sunday Telegraph", die Familie habe "ein Recht auf Privatsphäre, wenn sie persönlichen und Alltagsaktivitäten nachgeht". Das öffentliche Interesse an den Mitgliedern des Königshauses müsse vor ihrem und dem Privatleben ihrer Freunde Halt machen, wurde Paddy Harverson zitiert.
"Bedrohliches Verhalten"
Der Sprecher von Prinz William hatte sich schon vor zwei Jahren über "bedrohliches" Verhalten von Paparazzi beklagt. Dennoch wurden er und sein Bruder Harry kürzlich beim Verlassen von Clubs abgelichtet, Williams Freundin Kate Middleton wurde bis zu ihrer Wohnung verfolgt.
Ob der Appell Erfolg hat, wird sich spätestens zu Weihnachten zeigen, wenn sich das Königshaus in Sandringham in der ostenglischen Grafschaft Norfolk trifft. Der Landsitz hat Paparazzi bisher magnetisch angezogen.

















