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  • 20. April 2014 15:23 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 08.02.2013 um 07:11 UhrKommentare

    Diven, Paradiesvögel und wenige Politiker

    5150 Besucher und so mancher große Star waren am 57. Wiener Opernball zugegen. Oscar-Preisträgerin Hilary Swank, Woody-Allen-Muse Mira Sorvino und Film-Diva Gina Lollobrigida zählten zu den großen Gästen des Abends.

    Foto © APA

    Ein Hauch von Hollywood-Glamour und der Glanz der Wiener Oper: Mit den OscarPreisträgerinnen Hilary Swank und Mira Sorvino sowie Gina Lollobrigida, dem Sexsymbol der Sechzigerjahre, waren es gleich drei Filmschauspielerinnen, die das Medieninteresse auf sich zogen. Lugner-Gast Mira Sorvino fühlte sich in ihrem beigefarbenen, perlenbestickten Kleid von Irina Vitjaz im "Old Hollywood"-Stil wie "Cinderella auf einem Märchenball". Per Twitter informierte sie ihre Fans live vom Ball: "Der Wiener Opernball ist ein glitzerndes Gesamtkunstwerk aus mehr oder weniger Hochkultur - wie eine Reise in eine andere Zeit."

    Richard Lugners zweiter Gast, die Filmdiva Gina Lollobrigida (Zitat Lugner: "Loren, äh, die Lollobrigida") hatte sich mit einiger Überredungskunst doch noch bereit erklärt, vorab eine Autogrammstunde zu geben. Die war allerdings schon nach 25 Minuten wieder vorbei - und der Ärger des Publikums groß. Auch das Abendessen mit dem Baulöwen hatte sie gespritzt, um sich auf ihr Zimmer zurückzuziehen. "Es ist der jährliche Tanz auf dem Opernballvulkan", stöhnte Lugner. Im Trubel auf dem roten Teppich ging sein Auftritt anschließend beinahe unter.

    Zum größten Konkurrenten des Baulöwen in Sachen hochkarätige Gäste avancierte Investmentbanker und "Salus Alpha"-Vorstand Oliver Prock: Er hatte neben Schauspielerin Hilary Swank auch den britischen Tenor Paul Potts, der 2007 als Gewinner aus der Casting-Show "Britain's Got Talent" bekannt geworden ist, im Schlepptau.

    Und noch einer machte ihm den glanzvollen Auftritt streitig - Paradiesvogel Harald Glööckler. "Ich gehe nicht viel auf rote Teppiche oder Partys, aber wenn, dann mache ich es richtig", so der deutsche Prunk-Designer und Meister der Selbstinszenierung. Er reiste, gekleidet in selbst entworfenem Glamour-Frack und Glitzermaske (Zitat der ORF-Kommentatoren Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz: "Das Phantom der Oper"), in einer kaiserlichen Kutsche an, wofür ihm eine Ausnahmegenehmigung erteilt wurde. Seine Begleitung: sechs Lakaien in Rokoko-Kostümen, zehn Bodyguards und eine mit klangvollen Namen gespickte Entourage - Xenia Prinzessin von Sachsen (die Glööckler höchstpersönlich zu einer Kaiserin Sisi, ganz in Magenta, gestylt hatte), Michael Prinz von Preußen und dessen Frau Brigitta Prinzessin von Preußen.

    Volks-Rock'n'Roller Andreas Gabalier, der in Begleitung von Puls 4-Moderatorin Silvia Schneider kam, hatte sich eine durchaus abwechslungsreiche Woche vorgenommen: Direkt von der Ski-WM in Schladming angereist, tauschte er die Lederhose gegen den Frack - mit rot-weiß-rotem Schnäuztücherl als Zugeständnis. Heute wird er am größten Ball Europas, dem Bauernbundball in Graz, zu sehen sein. Sein Bruder Willi Gabalier tanzte mit seiner "verflossenen" Dancing-Stars-Partnerin Brigitte Kren an. Ex-Leichtathletin Stephanie Graf, die in Begleitung von Millionär Christian Baha erschien, verriet, dass sie ihr Kleid "in Monaco gefunden" hat, Designerin Lena Hoschek erhoffte sich "viel Glitzer und Glamour wie in den Fünfzigerjahren".

    Das offizielle Österreich machte sich auf dem Ball im Super-Wahljahr 2013 eher rar: Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) musste aufgrund eines EU-Gipfels in Brüssel passen, Staatsoberhaupt Heinz Fischer ließ sich das Spektakel aber nicht entgehen, ebenso wenig Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP), der in seiner Loge den slowakischen Außenminister Miroslav Lajcak begrüßte.


    KLEINE.tv

    Glanz und Glamour: Das war der Opernball 2013

    Die 57. Ausgabe des Wiener Opernballs ist diesmal gänzlich ohne Skandale...Bewertet mit 3 Sternen

     

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    Foto: APA

    Richard Lugner und der schmale Grat zwischen Glamour und Skandal.



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