Paradies für Schürzenjäger
Das erste Gastrodirndl Kärntens wurde gewählt.

Foto © Prima PressUlrike Seebacher und ihre Models
Vielleicht entwickelte sich seine Liebe zu Dirndln am Tag seiner Hochzeit, genau vor 30 Jahren. Johann Stockbauers Zukünftige, Marietta, hauchte damals in einem Görtschitzertaler Dirndl ein zärtliches Ja. "Ich trug natürlich einen Kärntner Anzug", erinnert sich der Chef der Villacher Brauerei, der gemeinsam mit Ewald Opetnik, Chef des Kärntner Heimatwerkes, eine neue Idee geboren hat: Das Kärntner Gastro-Dirndl.
"Wir wollen die Freundlichkeit unseres Gastropersonals mit einer Wohlfühltracht unterstreichen - auch mit Blick auf die Europameisterschaft 2008", erklärt Opetnik den Hintergrund.
Sieben Modelle, entworfen von Designerin Ulrike Seebacher, standen in der Schleppe-Halle zur Wahl. Models wie Brenda Kuttnig und Brigitte Truppe präsentierten auf dem Catwalk trachtige Vielfältigkeit.
Äußerst praktisch, die Stoffe, die auch einer Industriewaschmaschine standhalten. Außerdem muss man das Kleid nicht sofort wechseln, wenn die Schürze angepatzt ist. Einige Modelle besitzen in weiser Voraussicht gleich zwei Schürzen übereinander.
Die Qual der Wahl zwischen Streublumen und uni, runden und eckigen Ausschnitten, braun, blau, rot oder schwarz hatte die Publikumsjury unter anderem mit Hotelbesitzerin Evelin Liebetegger, Edelcaterer Adi Kulterer, Honorarkonsul Christian Bradach, Österreichs Eishockeypräsident Dieter Kalt, Prokurist Seppi Pacher und Marketingleiterin Bettina Rabitsch, beide Villacher Brauerei, Touristikerin Mares Rossmann und Pagomanager Silvio Berger.
Schlussendlich gewann das Modell Krumpendorf, das mit einem Streublumenmieder und einer knallroten Schürze überzeugte.












