Erlebnisreise entlang der Tiebel
Von der Tiebelmündung bis zu den Tiebelquellen: Landeshauptmann Gerhard Dörfler erkundete mit Kollegen ein Projekt der Landesausstellung mit E-Bikes.

Foto © PhinoGerhard Dörfler ließ es sich nicht nehmen, die Tiebel mit einem E-Bike zu durchqueren. Ganz ohne nasse Füße ging das nicht ab
Finanzreferent Harald Dobernig sowie die projektverantwortlichen Mario Waste und Winfried Steiner rollten am Sonntag an der Seite von Landeshauptmann Gerhard Dörfler auf E-Bikes von der Tiebelmündung bis zu den Tiebelquellen. Nur kurz mit von der Partie war Landesrat Josef Martinz. Er bog nach zehn Minuten Richtung Heimat ab.
Wie ein blauer Faden verbindet die 21 Kilometer lange Tiebel die Industriegeschichte Himmelbergs mit dem Kulturangebot Feldkirchens und dem Vogelschutzparadies Bleistättermoor. "Industrie, Kultur, Natur und Sport! Das sind die Faktoren, die unsere Landesausstellung 2013 und 2014 abdecken sollen", erklärt Mario Waste. Er hat schon die Landesausstellungen in Friesach und Fresach erfolgreich gemanagt. "Drei bis vier Millionen Euro wollen wir für die Landesausstellung ausgeben und dabei Bestehendes, wie das Steinhaus und den Amthof in Feldkirchen einbeziehen."
Der Landeshauptmann steuerte zielsicher das Kraftwerk Osterpötscher der Familie Senitza an. Dort könnte ein Schaukraftwerk in Szene gesetzt werden, das mit seiner hundertjährigen Technik noch immer funktioniert. Eigentümer Eckart Senitza will das Kraftwerk mit seinen Jugendstilelementen in den Dienst der Landesausstellung stellen. Gleich denkt Hans Slivsek in Himmelberg, der ein altes Schmiedemuseum wiederbelebt hat. Das Landesausstellungsgebiet ist perfekt erschlossen, Zug- und Radwegenetz schaffen den Anschluss an den Wörthersee, Villach und so an ganz Österreich.











