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Zuletzt aktualisiert: 25.06.2012 um 10:11 UhrKommentare

Michael Jackson: Zum dritten Todestag klingelt die Kasse

Es war der 25. Juni 2009, hierzulande kurz vor Mitternacht, als Ärzte Michael Jackson für tot erklärten. Doch zur Ruhe wird der "King of Pop" wohl nie kommen. Kurz vor dem dritten Jahrestag sind seine Brüder werbewirksam ins Rampenlicht getreten.

Foto © APA

In der letzten Woche starteten sie als "The Jacksons" im kanadischen Rama eine neue Tournee, fast 30 Jahre nach ihren letzten gemeinsamen Auftritten mit Michael als "Jackson Five". Der tote Sänger soll jetzt zumindest virtuell per Videowand mit seinen vier Brüdern auf der Bühne stehen und singen. Bis Ende Juli wollen sie durch ein Dutzend Städte der USA ziehen.

Jackie Jackson, mit 61 der älteste der Brüder, bezeichnete die "Unity Tour" als "wahr gewordenen Traum". Jermaine (57) sagte der "Bild"-Zeitung: "Mein Bruder ist jetzt bei Gott im Himmel. Aber sein Geist steht hier mit auf der Bühne. Michael hat mir gesagt, dass er will, dass wir alle wieder singen. Er will, dass die Legende lebt."

Auch das Promi-Auktionshaus Julien's Auctions in Beverly Hills wollte von dem Jackson-Fieber am Wochenende vor dem Todestag profitieren. Hunderte Andenken und frühere Besitztümer des Popstars, darunter Jacken, Schuhe, Autogramme und sogar eine Ritterrüstung, die mal in seinem Haus gestanden haben soll, listete der Versteigerungskatalog auf. Bis zum Samstagabend (Ortszeit) war das Gebot für ein paar schwarze Lederschuhe, die der Sänger mit "Love Michael Jackson" in goldener Farbe signiert hatte, schon auf 15.000 Dollar (11.963 Euro) hochgeklettert. Mit dem "King of Pop" ist immer noch groß Kasse zu machen.

Jackson starb im Juni 2009, nachdem sein Leibarzt Conrad Murray ihm ein Narkosepräparat als Schlafmittel gegeben hatte. Murray spritzte ihm täglich seine "Milch", so nannte der Popstar das weißliche Propofol, das ihn am Ende das Leben kostete.

Quelle: APA

Fakten

Jackson starb im Juni 2009, nachdem sein Leibarzt Conrad Murray ihm ein Narkosepräparat als Schlafmittel gegeben hatte. Murray spritzte ihm täglich seine "Milch", so nannte der Popstar das weißliche Propofol, das ihn am Ende das Leben kostete.

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