Massive Kritik an Angelini - Aus für Wurth
Die siebte Mottoshow des RTL-Castings "Deutschland sucht den Superstar" stand für den Steirer Marco Angelini unter keinem guten Stern. Wäre es nach der Jury rund um Dieter Bohlen gegangen, hätte es der Grazer Medizin-Student nicht weitergeschafft.

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In der siebten Mottoshow von "Deutschland sucht den Superstar" kämpften die Top 5-Kandidaten unter dem Motto "80er, 90er und das Beste von heute" mit jeweils drei Songs um den Einzug ins Viertelfinale.
Dabei fand der Steirer Marco Angelini bei der Jury wenig bis gar keinen Anklang. Bereits beim ersten Song "Hollywood Hills" konnte er nicht überzeugen. Patrick Nuo ortete einen "wackeligen Start". Man könnte meinen zurecht, denn auch Laien dürften bemerkt haben, dass der Kandidat zum Eingang des Songs die Töne nicht traf. Fernanda vermisste einen eigenen Stil und die persönliche Note im Stück. Und Bohlen sprach vom mangelnden Wiedererkennungswert des DSDS-Teilnehmers.
Harte Worte im Angesicht der Tatsache, dass alle anderen Kandidaten mit einer "soliden Leistung" den Start der Mottoshow ebneten. Sarah Engels, die konsequent bis zum Schluss die Jury begeisterte - immerhin handelt es sich auch um die letzte weibliche Kandidatin der Show - schaffte eine gute gesangliche Leistung, wenn auch die Performance nicht gänzlich überzeugte (Bohlen: "Du stehst da wie eine Bügelstation").
Stichwort Performance: Ardian - der "Tänzer" der DSDS-Gruppe, punktete vor allem mit seinen Tanz-Einlagen. Dass ihm dabei öfter die Luft ausging und laut Bohlen die Töne nicht immer saßen, schien im Endeffekt nicht viel auszumachen, konnte er dennoch im Gesamtbild die Jury für sich gewinnen.
Mit seinem zweiten Auftritt "Fly Away" von Lenny Kravitz fand Angelini wieder Selbstvertrauen. Nach der Eingangsschlappe holte sich der Student Lob bei der Jury ab. Gute Leistung, gutes Outfit, starker Song - und selbst Dieter Bohlen fand positive Worte für den DSDS-Stern. Die Performance war gut, auch wenn Angelini einige Male einen "fliegen" hat lassen, wie es der Pop-Titan wie üblich metaphorisch pointiert formulierte.
Pietro Lombardi - der schon in der letzten Woche durch seinen unverwechselbaren "Pietro-Style" punktete, lief auch in dieser Show zu Höchstformen auf. Dabei setzte er vor allem mit dem Stevie Wonder-Klassiker "I just called to say I love you" lustig bis kitschige Akzente. Eine Telefonzelle diente als Bühnenelement, beim letzten Auftritt stand Lombardi in einem Haufen von Fanpost.
Was die Bühnenrequisiten angeht, kam auch Angelini nicht zu kurz. In der dritten Runde sang er von Peter Schilling "Major Tom", wo er in einer Papp-Rakete kurzzeitig abhob, um dann wieder - was die Kritik angeht - tief zu fallen. Patrick Nuo hat Angelinis Performance "nicht überzeugt". Fernanda wies auf die "übertriebene Mimik" des Kandidaten hin. Bohlen zog den Schlussstrich: "Du musst aufpassen, dass die Leute dich mit so einer Leistung nicht auf den Mond schießen".
Sebastian Wurth, der aufgrund seines Alters die drei Songs vor 22 Uhr absolvieren musste, schied aus. Dabei schien es für den Kandidaten gut zu laufen: Eingangs punktete er mit dem Stück "Ayo Technology" von Milow, das er mit Gitarre begleitete. Auch mit "I Promised Myself" konnte Wurth überzeugen: "Es war sehr kraftvoll und berührend", urteilte Patrick Nuo. Das letzte Stück "Mandy" war laut Bohlen "absolut gefühlsecht", und trotzdem reichte es nicht für den jüngsten Teilnehmer der DSDS-Riege. Er bekam die wenigsten Zuschauerstimmen und musste "Deutschland sucht den Superstar" verlassen.










