Brigitte Kren: "Die Alte kann auch noch was"
Brigitte Kren (58) taugt's: Bei "Dancing Star" lässt das Glück Schmerzen vergessen, ihre Krimiserie wird noch giftiger und im Sommer dreht sie mit Sohn Marvin einen Kinofilm.

Foto © APABrigitte Kren und Willi Gabalier
An Geduld hat es Brigitte Kren nie gemangelt. 50 Jahre musste sie jung werden, ehe aus der medizinisch-technischen Assistentin im Wiener AKH dank der Krimiserie "Vier Frauen und ein Todesfall" eine hauptberufliche Schauspielerin wurde. Heuer ging auch ihr sehnsüchtiges Warten auf ein "Dancing Stars"-Engagement zu Ende: "Es ist einfach so: Wenn man gerne tanzt, will man als Schauspielerin dorthin", sagt die 58-jährige Grazerin, die mit Profi Willi Gabalier ein steirisches Pärchen bildet.
Bereut hat Kren ihr Ja zum Ballroom bislang noch nicht: "Ich bin von der ersten Sendung bis jetzt glücklich. Die blauen Flecken, das Kreuzweh und ein verrissenes Genick nimmt man in Kauf." Bei den Abstimmungen sollen sich die Schlagerfans als besonders eifrig erweisen - Petra Frey und Marco Ventre freut's. Wer, denkt Kren, greift für sie zum Telefon? "Ich glaub, so Frauen zwischen 45 und 80, die mich sehen und sich denken: ,Die Alte kann auch noch was'". Eine Prognose, wie viele Runden sie noch tanzen wird, möchte sie aufgrund der "unberechenbaren Jury", nicht abgeben. Gelingt Kren der Einzug ins (Semi-) Finale (11. bzw. 18. Mai), ließen sich die Drehtage für der "Vier Frauen und ein Todesfall" nach hinten verschieben.
Frechheiten
Ab 8. Mai wird an einer neuen Staffel der schrägen Serie gearbeitet: "Am Mittwoch haben wir die erste Leseprobe gehabt und es war sehr spannend. Die ersten drei Folgen werden diesmal zusammenhängen." Der Humor in dem Krimi ist ganz der ihre: "Die Autoren werden immer frecher. Sie nehmen jetzt auch Politiker aufs Korn und das taugt mir. Gegen die politische Situation kann man sich eh kaum wehren, aber man kann zumindest humoristisch zeigen, dass Leute nicht für deppert verkauft werden sollen."
Schauspielern möchte Kren, bis sie 80 Jahre alt ist: "Die Chancen stehen gut, denn mein Sohn Marvin ist Regisseur und der wird mich wohl immer besetzen - weil er meine Arbeit schätzt und nicht weil ich seine Mutter bin. Unter ihm gibt sie im Sommer in Tirol eine Politikerin im Kinofilm "Gletscherblut".








