Queen-Gitarrist Brian May lässt es so richtig "urknallen"
Nach seiner Dissertation über Sternenstaub schoss der Musiker und Astrophysiker ein populärwissenschaftliches Buch über "Die ganze Geschichte des Universums" nach, das jetzt auch auf Deutsch erhältlich ist.

Foto © Carlton PressBang!
Brian May ist nicht nur ein internationaler
Rockstar. Der Gitarrist der Rocklegende Queen ist seit kurzem auch
Doktor der Astrophysik. Nach mehr als drei Jahrzehnten Unterbrechung
hat der inzwischen 60-Jährige in diesem Sommer seine Dissertation
über Sternenstaub in unserem Sonnensystem vollendet. Außerdem hat May
ein populärwissenschaftliches Buch mitverfasst: "Bang!" verspricht
nicht weniger als "die ganze Geschichte des Universums" - auf 192
Seiten.
Kosmische Biografie. Mehr als zwei Jahre hat May zusammen mit dem Astronomen Sir Patrick Moore und BBC-Co-Moderator Charles Lintott an dem Manuskript gearbeitet, und
herausgekommen ist eine bunte und sehr üppig illustrierte Biografie
unseres Kosmos. Die beschäftigt sich in sieben Kapiteln nicht nur mit
den bislang knapp 14 Milliarden Jahren Geschichte des Weltalls
einschließlich der Entstehung des Lebens auf der Erde, sondern auch
mit der Zukunft des Universums bis zum möglichen "Ende der Welt". Mit
200 Farbfotos und Illustrationen ist das großformatige Buch schon
fast ein Bildband über die Wunder des Weltalls.
Verständliche Wissenschaft. May hat nach eigenen Worten vor allem die Rolle übernommen, immer wieder die Verständlichkeit zu kontrollieren, um das Buch einer möglichst großen Leserschaft zugänglich zu machen, wie er dem "New Scientist" erläuterte. Außerdem stammen Buchtitel und Umschlaggestaltung von ihm. Brian May hat seine beiden Leidenschaften Musik und Astronomie unterdessen in einem neuen Projekt vereint: Er komponiert die Musik für die Eröffnung des größten Spiegelteleskops der Welt, "Grantecan"
(Großes Teleskop der Kanaren) auf der Kanaren-Insel La Palma.
Features
Fakten
Die Faszination für das Weltall und für die Musik begleiten May nach eigenen Worten schon seit der Kindheit. Auslöser für beide Leidenschaften sei die populäre monatliche BBC-Fernsehsendung "The sky at night" gewesen
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Brian May und seine Co-AutorenFoto © Carlton Press














