Sting traf in Chile Angehörige von Diktatur-Opfern
Der britische Sänger engagiert sich seit Jahren für die Menschenrechte. Dafür wurde er mit einem Orden ausgezeichnet.

Foto © APAEx- Leadsänger von "The Police"
Der britische Rockstar Sting hat im
Präsidialpalast in Santiago de Chile Angehörige von Opfern der
Militärdiktatur von Augusto Pinochet getroffen. Der Sänger unterhielt
sich im Beisein der sozialistischen Präsidentin Michelle Bachelet
etwa eine Stunde lang mit Mitgliedern einer Organisation, in der
Angehörige von während der Diktatur verschwundenen Menschen
zusammengeschlossen sind.
Engagement für Menschenrechte. "Wir sind nicht wegen seiner Rolle als Rocksänger gekommen,
sondern wegen seines Engagements für die Menschenrechte", lobte die
Vorsitzende der Organisation, Lorena Pizarro, den Sänger laut
Presseberichten. "Er hat bei vielen Gelegenheiten gezeigt, dass er
sich als Teil dieser Familie und unseres Kampfes (..) fühlt." Sting
hatte mit seinem Song "They Dance Alone" den trauernden Müttern und
Ehefrauen der tausenden in den Jahren 1973 bis 1990 Verschwundenen
ein Denkmal gesetzt.
Orden für Sting. Sting kehrte von seinem Besuch nicht mit leeren Händen zurück. Er
bekam von Bachelet einen neuen Orden. Er hatte den Verdienstorden
Gabriela Mistral ursprünglich 2001 verliehen bekommen, ihn jedoch
verloren. Nach dem Treffen spielte der Brite im Rahmen der
Welttournee mit seiner alten Band "The Police" ein Konzert im Estadio
Nacional.
Features
Sting-Biografie
Der Pop-Sänger Sting wurde am 2. Oktober 1951 in England geboren.
1977 gründete Sting die Rock-Band The Police, mit der er unter anderem Welthits wie "Every Breath You Take" feierte.
1985 startete er eine wenigstens kommerziell gleich erfolgreiche Solo-Karriere.














