Küsse von Richard Gere empören Hindus
Freundschaftliche Geste in der Öffentlichkeit ist für Konservative inakzeptabel - freundschaftliche Protestaktionen in Indien.

Foto © Reuters"Schwerer Tabubruch" von Gere
Wegen Küssen ist der amerikanische Filmstar Richard Gere bei vielen Indern zu einem Hassobjekt geworden. Der bekennende Buddhist Gere hatte auf einer Pressekonferenz, bei der es um den Kampf gegen die Ausbreitung von Aids auf dem Subkontinent ging, mehrmals öffentlich die Bollywood-Schauspielerin Shilpa Shetty auf die Wange geküsst. Für viele konservative Hindus ist eine öffentliche Zurschaustellung von Zuneigung aber ein schwerer Tabubruch.
Buddhist
Gere bekennt sich seit Anfang der 1990er zum Buddhismus und gilt als Freund des Dalai Lama.
"Seine Kultur, nicht unsere". Nachdem am Montag Bilder des Kusses in indischen Zeitungen erschienen, verbrannten wütende Mengen in mehreren Städten Gere-Nachbildungen. Shetty versuchte, die Situation zu beruhigen. "Das ist seine Kultur, nicht unsere", sagte sie über Geres Küsse. "Das war aber nicht so eine große Sache oder so obszön, dass die Leute derart überreagieren müssen", sagte sie am Montag.
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Richard Gere
Richard Tiffany Gere wurde am 31. August 1949 in Philadelphia, (Pennsylvania) geboren.
Der Filmschauspieler lebt in New York und in Indien - zum Star wurde er mit dem Streifen mit "American Gigolo" (dt. "Ein Mann für gewisse Stunden", an der Seite von Julia Roberts spielte er 1990 in "Pretty Woman".

















