"Scottys" Wunsch wird erfüllt: Asche kommt ins All
Knapp zwei Jahre nach seinem Tod geht der letzte Wunsch von US-Schauspieler James Doohan, bekannt als Chefingenieur "Scotty" in "Raumschiff Enterprise", in Erfüllung. Seine Asche wird im All beigesetzt.

Foto © APAJames Doohan 1994
Das auf Weltraum-Bestattungen spezialisierte Unternehmen Space
Services in Houston (Texas) teilte am Samstag mit, dass die
sterblichen Überreste von "Scotty" voraussichtlich am 28. April an
Bord der "Falcon I" von einer Raketenabschussrampe im US-Bundesstaat
New Mexico ins All geschossen werden.
Abschluss.
Seine Witwe, Wende Doohan, lädt "Scottys" Fans und Freunde auf,
ihm Grußbotschaften zu schicken. "Wenn Ihr ihn mit ein paar Worten
würdigen wollt, werden diese digitalisiert und ihm als Gepäck mit auf
die Reise gegeben", schlägt die Witwe von Doohan auf der Website von
Space Services Inc. vor. Eine öffentliche Trauerfeier für den
legendären Bordingenieur von "Raumschiff Enterprise" soll am Tag vor
dem Abschuss seiner Asche auf der Vandenberg Air Force Base bei Santa
Barbara (Kalifornien) stattfinden. Doohan war am 20. Juli 2005 im
Alter von 85 Jahren gestorben.
Letzter Weg.
Nach seinem Tod wurde bekannt, dass er ebenso wie sein Freund und
"Star Trek"-Erfinder Gene Roddenberry im Weltraum bestattet werden
wollte. Laut Wende Doohan "hätte Jimmy alles dafür gegeben, (zu
Lebzeiten) ins All reisen zu können. Auf die Frage, ob er jemals ein
echtes Weltraumschiff besteigen würde, antwortete er stets wie aus
der Pistole geschossen: Aber sofort." Außer seiner Asche wird auch
die des Raumfahrtpioniers Gordon Cooper und rund 200 anderer
Verstorbener an Bord der "Falcon I" auf den letzten Weg ins All
geschickt.

















