Über 25 Jahre "Schimanski" - Götz George will weitermachen
WDR zeigt am 22. April eine neue "Tatort"-Folge "Tod in Siedlung".

Foto © APGötz George
Seit 1981 ermittelt Götz Georg bereits als
Horst Schimanski in der Sendung "Tatort". "Wir machen weiter, so
lange ich geliebt werde", gab der 68-jährige am Mittwochabend bei
einer Veranstaltung des Westdeutschen Rundfunks in Duisburg bekannt.
Anlässlich seines 25-jährigen "Dienstjubiläums" zeigt der Sender WDR
am 22. April - mit fast ein Jahr verspätet - die neue Folge "Tod in
der Siedlung".
Altersgemäß.
Im Gegensatz zu den Anfängen in der Serie, tritt George keine
Türen mehr ein und hat sich auch das Fluchen abgewöhnt. "Schimanksi
macht das, was man ihm in seinem Alter abnimmt", sagte der
Schauspieler in einem Interview. In "Tod in der Siedlung" findet der
mittlerweile Ex-Kommissar eine Leiche in einem brennenden Auto vor
seiner Hochhauswohnung. Weil der Mord in seinem Viertel passierte,
fühlt sich Schimanski schuldig, schaltet sich bei den Ermittlungen im
Hartz-IV-Milieu ein und traut nach wie vor niemanden.
Freud´scher Versprecher?
Wie lange Götz George seinen Job als Kultfigur Schimanski noch
ausüben wird, bleibt offen. In einer kurzen Ansprache über seine
Rolle sagte George: "Es war ne schöne Zeit", und verbesserte sich
dann schnell: "Äh, es ist ne gute Zeit."
Features
Fakten
Götz George wurde am 23. Juli 1938 in Berlin geboren. Sein Talent als Schauspieler wurde ihm praktisch schon in die Wiege gelegt: Sowohl sein Vater Heinrich George, als auch seine Mutter Berta Drews waren bekannte Schauspieler. Götz George erlangte als Kommissar Schimanski in der "Tatort"-Krimireihe große Popularität.














