Stefanie Werger: Todesmut mit 60 Jahren
Comeback: Stefanie Wergers 13-jährige CD-Pause ist heute beendet.

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Er hat Christina Stürmer groß gemacht, für sie u. a. "Mama" komponiert und produziert: Nun hat Alexander Kahr mit Stefanie Werger "gekämpft und gelacht", wie er erklärt, "man hat selten die Möglichkeit, sich mit einer erfahrenen Künstlerin so zu befruchten". Ergebnis: "Südwind", Wergers erstes Album nach 13 Jahren CD-Pause.
"Mit 60, wenn andere schon ängstlich werden, habe ich Todesmut bewiesen - und mich in die Hände eines neuen Produzenten begeben", lacht die Künstlerin und zeigte bei der Plattenpräsentation wieder einmal viel Selbstironie. So bedankte sie sich beim Fotografen und der Visagistin, die mit "meinem Reifengesicht ein ansprechendes Cover zusammengebracht haben". Beklatscht wurde das neue Werk, das Werger als "Visitenkarte meines Herzens" bezeichnet, auch vom Pop-Nachwuchs: Die Steirerin Sara Nardelli, Dritte bei den "Helden von morgen", sieht Werger als Vorbild, "denn sie sagt, was sie sich denkt". Reife Unterstützung bei der neuen Nummer "Summablues" gab es vom mehrfach ausgezeichneten Gitarristen Hans Theessink, derzeit mit "Jedermann Remixed" höchst erfolgreich.
Ab heute können auch die Fans die elf neuen Titel hören, die natürlich viel von Gefühlen erzählen, aber auch schnippische Grüße an den Herrn Finanzminister enthalten. CHRISTIAN UDE

















