Warum Clooney und Ronaldo für Berlusconi aussagen sollen
Nächste Woche wird Silvio Berlusconi in der Ruby-Affäre der Prozess gemacht. Und George Clooney und Cristiano Ronaldo sollen seine Unschuld bezeugen.

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George Clooney hat sich sehr gewundert, dass er als Zeuge für den Prostitutionsprozess von Italiens Premierminister Silvio Berlusconi benannt wurde: Schließlich habe er den Regierungschef nur einmal getroffen, erklärte er dem "People"-Magazin.
Bei dem Prozess, der nächsten Mittwoch beginnt, muss sich Berlusconi wegen der Sexaffäre mit Ruby verantworten. Er soll die damals 17-Jährige für Sex bezahlt und anschließend seinen Einfluss genutzt haben, um dies zu vertuschen. Clooney wurde als Zeuge für den Prozess benannt, weil Ruby angegeben hatte, ihn und Freundin Elisabetta Canalis bei einer von Berlusconis Partys gesehen zu haben. Laut einer lokalen Zeitung hat Canalis bereits ausgesagt, dass sie nie auf einer solchen Veranstaltung gewesen sei, doch Berlusconis Anwalt Piersilvio Cipollotti will die Zeugen in der Verhandlung selbst vernehmen.
Auch Clooney erklärte jetzt, dass sein Auftreten vor Gericht eine komplette Zeitverschwendung sei. "Ich habe Berlusconi einmal getroffen - und dabei ging es um die Hilfe für Darfur." Auch ein anderer Prominenter findet sich auf Berlusconis Zeugenliste: Real Madrids Fußballstar Cristiano Ronaldo. Der Stürmer soll vor Gericht bestätigen, dass er das marokkanische Callgirl Ruby nie kennengelernt habe. Die Marokkanerin, die bürgerlich Karima el-Mahroug heißt, hatte vor den ermittelnden Mailänder Staatsanwälten ausgesagt, dass ihr Cristiano Ronaldo auf einer Party von Berlusconi Geld für Sex angeboten habe. Ronaldo hatte diese Behauptung bestritten und gesagt, er habe die junge Frau nie getroffen.













