Rapper 50 Cent hat Probleme mit der Börsenaufsicht
"Get rich or die trying" - der Rapper 50 Cent bleibt dem Titel seines Debüt-Albums treu. Innerhalb eines Wochenendes hat er es geschafft, sein Vermögen um zehn Millionen Dollar zu vermehren - die Börsenaufsicht SEC vermutet nun Kursmanipulation.

Foto © APCurtis James Jackson III alias 50 Cent
Man nehme: einen Rapper, Twitter und eine Aktie - heraus kommt ein Gewinn von zehn Millionen Dollar innerhalb eines Wochenendes. So geschehen beim US-Rapper 50 Cent. Am vergangenen Wochenende hat Curtis James Jackson III - so der bürgerliche Name des Künstlers - auf seinem Twitter-Kanal die Aktie des Unternehmens H&H Imports (abgekürzt: HNHI) beworben. Laut dem Handelsblatt konnten 3,8 Millionen Fans des Rappers folgende Zeile lesen: "Meine Freunde sagen, ich soll aufhören über HNHI zu schreiben, damit wir all das Geld bekommen. Hahaha. Probier es aus, es ist ein super Geschäft."
Die Anteilsscheine der Firma gelten als sogenannten "Pennystocks", da eine Aktie weniger als einen Dollar wert ist. Konkret notierten die Papiere am Freitag noch bei 10 US-Cent pro Stück. Nach der Werbeaktion des Rappers schoss der Kurs am Montag auf 40 US-Cent je Aktie. Der Wert des Unternehmens vervierfachte sich.
Nun interessiert sich allerdings auch die US-Börsenaufsicht SEC für den Fall. Denn pikanterweise ist 50 Cent einer der Hauptaktionäre von H&H Imports. Er besitzt 30 Millionen Aktie des Unternehmens. Durch den Kurssprung hat sich das Vermögen des Rappers übers Wochenende um zehn Millionen Dollar erhöht. Die Börsenaufsicht hegt nun den Verdacht, dass es sich bei der Twitter-Meldung um eine Kursmanipulation handelt.
50 Cent hat inzwischen auch reagiert und die fragliche Botschaft gelöscht. Nun kann man folgende Nachricht lesen: "HNHI ist das richtige Investment für mich. Es mag das richtige für Dich sein, oder auch nicht. Mach Deine Hausaufgaben". Ob das die Börsenaufsicht beruhigen wird, bleibt abzuwarten.
















