Ehekrise? Nicht bei den Sarkozys!
Als "sehr übertrieben" bezeichnet der französische Präsident das "kleine Geplätscher" über eine angebliche Ehekrise zwischen ihm und Carla Bruni.

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Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat die Gerüchte über seine Ehe als bedeutungslos bezeichnet. Für ihn und seine Frau Carla Bruni-Sarkozy habe das "kleine Geplätscher keine Bedeutung", sagte Sarkozy am Montag (Ortszeit) in Washington in einem Interview des US-Fernsehsenders CBS. Derartige Gerüchte gehörten nun einmal zum "modernen Leben" dazu, er sehe daher keinen Anlass, sie zu kommentieren, sagte Sarkozy. Er und seine Frau lebten insgesamt ein "sehr ruhiges Leben". Sie stünden sich sehr nahe, das Gerede über ihre Ehe sei insgesamt "sehr übertrieben".
Der französische Staatschef sagte, er sei "sehr stolz" auf seine Frau gewesen, als sie sich in der vergangenen Woche zum ersten Mal zu den Gerüchten geäußert habe. Sie habe mit "viel Würde und Gelassenheit" darüber gesprochen, sagte er mit Blick auf ein Interview der First Lady im französischen Radio. Die Gerüchte über angebliche Eheprobleme von Präsident Sarkozy und seiner Frau waren Anfang März durch einen anonymen Blog-Eintrag auf einer französischen Zeitungswebsite verbreitet worden. Während die Presse in Frankreich dazu schwieg, wurden sie von ausländischen Medien breit aufgegriffen.
Vergangene Woche wurde aus dem Fall eine regelrechte Staatsaffäre: Mitarbeiter Sarkozys vermuteten ein "Komplott" gegen den Präsidenten, der Geheimdienst bestätigte Ermittlungen zur Suche nach dem Urheber des Gerüchts und die Regierung dementierte, dass die im vergangenen Sommer aus dem Amt gedrängte Ex-Justizministerin Rachida Dati deswegen abgehört worden sei.

















