Hat Heidi Klum den Klee geklaut?
Pleite für Heidi Klum: Das erfolgsverwöhnte Topmodel muss nach einem Rechtsstreit ihre Schmucklinie einstellen - sie soll die funkelnden Motive nämlich abgekupfert haben.

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Mit ihrem Namen verdient sie viel Geld: Ob mit der eigenen Parfum-Kollektion, einer Sonnenbrille mit ihrem Schriftzug darauf oder einfach nur mit ihrem Buch - wo Heidi Klum draufsteht, lockt das große Geld. Bisher zumindest. Denn ausgerechnet ein Kleeblatt brachte der Laufsteg-Königin nun richtig Pech. Klum musste ihre Schmuck-Kollektion "Heidi Klum Jewelery", die sie seit fünf Jahren erfolgreich vermarktet, unfreiwillig einstellen. Der Grund: Die 36-Jährige hat einen Rechtsstreit mit dem New Yorker Nobeljuwelier "Van Cleef & Arpels" verloren, wie sie selbst in einem Interview mit der "Los Angeles Times" erzählt. "Leider" betont sie da, ihr habe die Arbeit nämlich viel Spaß gemacht.
Stein des Anstoßes war ein Kleeblatt-Design, auf das Klum bei ihren Reisen gestoßen sein will. "Van Cleef & Arpels" sah die Sache allerdings anders, das Model habe das Motiv bei ihnen abgeschaut. Das Kleeblatt ist das Markenzeichen des 1896 gegründeten Nobeljuweliers.
Lieber "Frau mit Herz" als Kleeblatt-Schmuck.
"Sie beanspruchten das Kleeblatt-Design für sich", sagte Klum, deshalb hätte die Firma sogar Louis Vuittton verklagt. "Die haben tausende von Anwälten", fügte Klum verbittert hinzu, deshalb habe sie sich entschlossen, ihr Engagement im Schmuckbereich zu beenden. "Dann haben die eben das Kleeblatt, aber ich bin die Frau mit Herz", habe sie sich gedacht.
Um mangelnde Einkünfte muss Heidi Klum sich trotzdem keine Sorgen machen. Am 20. August startet in den USA die neue Staffel ihrer TV-Show "Project Runway", in der sie nach Nachwuchs-Designern sucht. Und in Deutschland ist für nächstes Jahr bereits die neue Staffel von "Germany's Next Topmodel" geplant.

















