Vogue-Chefin: Steht "Schneekönigin" Wintour vor der Ablöse?
Es klingt nach einem Erdbeben in der Modewelt: Gerüchten zufolge soll Anna Wintour, die gefürchtete Chefin der US-Vogue, nicht mehr lange an der Speerspitze der Modebibel stehen.

Foto © APMuss Wintour nach fast 20 Jahren ihren Sessel räumen?
Wenn Anna Wintour kommt, atmen die Designer auf. Schon ihre bloße Anwesenheit bei einer Modenschau gilt als Ritterschlag. Die Chefredakteurin der amerikanischen "Vogue" ist eine der mächtigsten Schlüsselfiguren der Fashion-Szene und eine der meist gehassten. Für viele Kritiker sind die neuesten Gerüchte auf alle Fälle Musik in den Ohren: Der Chefsessel von Anna Wintour soll angeblich wackeln. Der Grund: schlechte Absatzzahlen.
Dementis.
Noch wird vielerorts dementiert, sogar die Grand Dame selbst hat sich mittlerweile zu Wort gemeldet: "Ich habe keine Absicht, die amerikanische 'Vogue' jetzt oder in absehbarer Zukunft zu verlassen." Doch über der Britin hängt auf alle Fälle ein Damoklesschwert, denn der Vertrag der 59-Jährigen läuft in nächster Zeit aus.
Carine Roitfeld als Nachfolgerin?
Die zweite Gerüchtewelle trifft eine mögliche Nachfolge Wintours und die ist auch keine Unbekannte: Carine Roitfeld, die Chefin der französischen Vogue. Doch auch diese dementiert - noch.
Und obwohl Wintour nicht gerade die Beliebtheitskönigin ist, so war es doch ihr Verdienst, dass sich die US-"Vogue" unter ihrer Ägide zur Modebibel entwickelt hat. Kleider, die dort abgebildet werden, setzten weltweit Trends; Vogue-Models wurden zu Superstars, und Designer wie John Galliano oder Marc Jacobs verdanken ihren Aufstieg maßgeblich dieser "icy queen", dieser "Schneekönigin".
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Fakten
Als vor fünf Jahren eine ehemalige Wintour-Assistentin mit ihrem Buch "Der Teufel trägt Prada" Furore machte, meinten viele in der Hauptfigur, einer eiskalten, willkürlich herr-
















